Die Stuttgarter drängten danach auf das 2:0. Die Gastgeber tauchten vor der Pause hingegen nur noch selten gefährlich auf. Foto: IMAGO/Eibner

Nach dem 3:0 des VfB Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach mit 3:0 gewonnen. Er belegt nun Tabellenrang vier. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

 

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Ich kann den Jungs nur ein großes Lob aussprechen. Wir hatten eine schwierige Reise nach Rom, die auch nicht so ausging, wie wir es erwartet hatten. Deshalb: Ganz großes Lob. Jetzt können wir locker über den Elfer sprechen, denn wenn der Ball reingeht, wird es ein anderes Spiel. Am Anfang waren wir ein Tick zu weit weg, wir haben etwas gebraucht. Nach 20 Minuten waren wir voll drin, dann war es bis zur letzten Minute ein gutes Spiel von uns. Wir haben einen guten Spirit. Jetzt müssen wir schauen, dass wir die Belastung gut steuern. Wir haben Vertrauen in den ganzen Kader.“

Gladbach-Trainer Eugen Polanski: „Das 0:3 ist natürlich sehr bitter. Vor allem, wenn man sieht, wie das Spiel angefangen hat und wie es mit dem Elfmeter hätte anders laufen können. Am Ende ist der Sieg des VfB aber hochverdient.“

VfB-Spieler Deniz Undav: „Nach dem 2:0 kam kaum noch Gegenwehr von Gladbach. Wir haben eine sehr gute Qualität, auch in der Breite. Das zeichnet uns aus, da ist es egal, wer reinkommt. Ich war ja wieder der schlechteste Stürmer, nachdem ich in zwei Spielen kein Tor gemacht habe. Und alle reden über mich. Das nervt mich.“

VfB-Spieler Jamie Leweling: „Es war eher ein schlechtes Spiel von mir, aber als Stürmer hat man das Glück, dass man durch ein Tor alles wettmachen kann. Ramon war heute top, Alex hat auch beim Handelfmeter gut gehalten und hat es für mich geregelt. Es war ein Teamsieg heute.“

Gladbach-Spieler Haris Tabakovic: „Durch den Elfmeter kann das Spiel in eine andere Richtung gehen. Dann verschieße ich. Danach hat Stuttgart den Fußball gespielt, den man von ihnen kennt. Das war von uns allen viel zu wenig. So können wir nicht auftreten. Aber man muss auch dem Gegner Respekt zollen. Was Stuttgart gespielt hat, war absolut brutal.

Gladbach-Spieler Rocco Reitz: „Wir haben nicht genug gepresst. Die Stuttgarter haben die Qualität, das auszuspielen, es war auch taktisch wieder zu wenig von uns. Wir waren viel zu unsauber mit dem Ball, haben uns versteckt, dann passiert so was.“

„Eine Undav-Diskussion gibt es nur extern“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Das war ein dominanter Auftritt vom uns. Die Mannschaft blieb geduldig, hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und dann die Tore gemacht. Dabei war der Start mit dem Elfer gegen uns nicht optimal. Eine Undav-Diskussion gibt s nur extern, wir führen die intern nicht. Besonders imponiert hat mir, wie Angelo Stiller das Spiel am sich gerissen hat. Dass er spielen würde, haben die Trainer erst kurz vor Anpfiff entschieden.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.