In Mössingen traf sich Kaspar Pfister, zweiter von rechts, und seine Mitarbeiterinnen mit den drei FDP-Politikern. Foto: BeneVit

Der Burladinger BeneVit-Gründer Kaspar Pfister hat sich für sein stambulantes Pflegemodell jetzt auch namhafte FDP-Politiker ins Boot geholt. Pfister geht es um die Anerkennung als Regelleistung.

Denn die von dem Burladinger Unternehmensgründer Kaspar Pfister kreierte, in einem Modellversuch bereits erprobte, neue Form der Altenpflege, soll endlich auch auf Bundesebene und bei den Krankenkassen die Anerkennung bekommen, die sie verdient.

 

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BeneVit-Gruppe stehen da hinter ihrem Senior-Chef Kaspar Pfister. Der Autor von zwei Büchern zum Thema Altenpflege und Seniorenbetreuung hat jahrelang auch immer wieder Lokalpolitiker eingeladen, um sie von dem neuen Konzept zu überzeugen.

Sein stambulantes Modell setzt auf Mitmachen der Angehörigen, aber auch der Senioren selber. Unlängst gab es in Mössingen, wo die Verwaltung der BeneVit-Gruppe ihren Sitz hat, ein Treffen zwischen dem Burladinger Vorzeigeunternehmer und drei – in Sozial- und Pflegefragen entscheidenden FDP-Abgeordneten. Es waren Jens Teutrine, Bundestagsabgeordneter und pflegepolitischer Sprecher der FDP, Jochen Haußmann MdL, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und Rudi Fischer MdL, seniorenpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, in der Zentrale der BeneVit Gruppe in Mössingen für das innovative „Stambulant“-Konzept.

Flexible und altersgerechte Versorgung

Bei diesem wurde, so heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens „intensiv über die Zukunft der Pflege in Deutschland“ diskutiert. Im Fokus habe die Frage gestanden, wie „Stambulant“ als Regelleistung im deutschen Pflegesystem verankert werden könne. Das Modell verbinde, so Pfister, stationäre und ambulante Pflegevorteile und bietet eine flexible und bedarfsgerechte Versorgung für pflegebedürftige Menschen.

„Wir freuen uns über die FDP-Unterstützung und das konstruktive Gespräch mit Jens Teutrine, Jochen Haußmann und Rudi Fischer,“ sagte Kaspar Pfister, Geschäftsführender Gesellschafter der BeneVit Gruppe. „Es ist ermutigend zu sehen, dass unsere politischen Vertreter die Notwendigkeit erkennen, innovative Pflegekonzepte zu fördern und gesetzliche Anpassungen voranzutreiben, die den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung gerecht werden. Auch wenn bereits viele Gespräche dieser Art im über acht Jahre dauernden Ringen um ’Stambulant’ geführt wurden.“

„Auf allen politischen Ebenen einsetzen“

„Die Integration von ’Stambulant’ als Regelleistung wäre ein großer Schritt in Richtung einer modernen und menschenzentrierten Pflege“, so Jens Teutrine. „Wir werden uns auf allen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass innovative Pflegekonzepte wie dieses die Unterstützung erhalten, die sie verdienen“.

Jochen Haußmann ergänzte: „Gesundheitspolitik muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. ’Stambulant’ bietet eine vielversprechende Lösung, um die Pflege zukunftssicher zu gestalten und den wachsenden Herausforderungen im Pflegebereich zu begegnen “. Rudi Fischer betonte die Wichtigkeit einer seniorenfreundlichen Politik: „Unsere älteren Mitbürger verdienen es, selbstbestimmt und bestmöglich versorgt zu leben. Wir werden alles daransetzen, dass ’Stambulant’ als feste Größe im Pflegesystem etabliert wird“.

Lauterbach und Nicole Hoffmeister-Kraut unterstützen

Zuletzt hatten nach intensiven Gesprächen und Briefwechsel sowohl Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach als auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut bei einem Besuch in Burladingen dem rührigen Burladinger Firmengründer Pfister ihre Unterstützung zugesagt.

Die BeneVit Gruppe, so heißt es in der Verlautbarung des Unternehmens, werde weiterhin eng mit politischen Entscheidungsträgern zusammen arbeiten, um innovative Pflegekonzepte voranzutreiben und die Pflege in Deutschland nachhaltig zu verbessern.