Auch in der Wirtschaftswelt setzen viele Unternehmen mittlerweile auf eine Oben-Ohne-Kultur. Daimler-Chef Ola Källenius zum Beispiel tritt häufig ohne Krawatte auf. Foto: Imago

Vor 40 Jahren sorgte Gerhard Schröder durch einen Auftritt ohne Krawatte für Aufregung. Inzwischen verzichten auch seriöse Herren immer öfter auf den Schlips. Warum eigentlich?

Stuttgart - Die Aufregung war groß im Deutschen Bundestag: Vor 40 Jahren wagte ein junger Abgeordneter den Tabubruch und trat als erster Redner überhaupt ohne Krawatte ans Pult des Hohen Hauses. Der als Zwischenrufer berüchtigte Lothar Haase aus der CDU/CSU-Fraktion polterte unverzüglich: „Da können Sie ja gleich nackt kommen.“ Der Karriere des aufmüpfigen Jungspunds gab der Auftritt keinen Knacks – der damals 37-jährige Gerhard Schröder brachte es bis zum Kanzler und passte sich dabei auch den modischen Konventionen schrittweise an.

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