Fahrstunde mit kritischem Blick: Für viele Fahrschüler ist der Weg zum Führerschein teuer und mit großem Prüfungsdruck verbunden. Foto: Armin Weigel/dpa

Der Führerschein kostet zu viel und ist unfair geregelt – das findet unser Leser Franz Daub aus Rangendingen.

Der Führerschein ist für junge Menschen seit jeher überteuert und von Abhängigkeiten geprägt. Am Prüfungstag entscheidet oft nicht Fahrkompetenz, sondern Nervosität und Kleinlichkeit über Bestehen oder Durchfallen.

 

Zusätzliche Fahrstunden treiben die Kosten weiter in die Höhe, während der Fahrlehrer faktisch bestimmt, wann eine Prüfung überhaupt erlaubt ist.​

Präsenz-Theorieunterricht sollte bleiben, doch ein Rechtsanspruch auf den Führerschein nach bestandener Theorie und Praxis ist überfällig. Gleichzeitig nehmen Kinder mit schnellen E-Fahrzeugen und Pedelec-Fahrer ohne jede Prüfung am Verkehr teil.

Das ist widersprüchlich und unfair. Der Führerscheinerwerb braucht klare Regeln, Kostenkontrolle und eine EU-weit einheitliche Reform.

Franz Daub, Rangendingen

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