Zum Auftakt der zweiten Runde kamen die Nemo-Netzwerkpartner in Rümmingen zusammen: (oben von links nach rechts) Christian Iselin (Bürgermeister Schallbach), Andreas Schneucker (Bürgermeister Binzen), Beate Klein (Wittlingen), Carsten Vogelpohl (Bürgermeister Bad Bellingen), Michael Artmann (Badenova), Axel Moick (Bürgermeister Fischingen), Michael Freitag (Regionalverband Hochrhein-Bodensee), Nicklas Wunderle (Agglo Basel), (unten von links nach rechts): Carolin Holzmüller (Bürgermeisterin Efringen-Kirchen), Veronika Winter (Energieagentur Südwest), Oliver Friebolin (Bürgermeister Eimeldingen), Simone Penner (Bürgermeisterin Kandern), Johanna Braune (Energieagentur Südwest), Joana Carreira (Bürgermeisterin Rümmingen) Foto: Johanna Braune

Start für NEMO 2.0: Die Zusammenarbeit für zukunftsfähige Mobilität im Kandertal und am Oberrhein geht weiter. 250.000 Euro stehen dafür bereit.

Netzwerk treibt nachhaltige Mobilität weiter voran Mit dem Start der neuen Projektphase „NEMO 2.0“ (kurz für: Netzwerk für Mobilität) setzen die beteiligten Kommunen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit für drei weitere Jahre fort und entwickeln die Mobilitätsangebote in der Region weiter.

 

Ermöglicht wird dies durch eine Förderung des Badenova-Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz in Höhe von 250.000 Euro, heißt es in einem Pressebericht der Energieagentur Südwest.

Diese berät und begleitet Bürger, Kommunen und Unternehmen beim Umsetzen der Energiewende in der Region.

Den offiziellen Auftakt bildete vor kurzem das erste Netzwerktreffen der neuen Förderperiode in Rümmingen.

Dort legten die Projektpartner den Grundstein für die kommenden Jahre, definierten gemeinsame Schwerpunkte und tauschten sich zu aktuellen und zukünftigen Themen aus, heißt es in dem Bericht.

Neue Schwerpunkte: Sichere Schulwege im Fokus

Ein zentrales Thema der neuen Projektphase ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche.

Die Kommunen entwickeln Maßnahmen und Aktionen für sicherere Schulwege sowie zur Verkehrsberuhigung und setzen diese um. Außerdem wollen die Netzwerk-Kommunen weitere Themen wie sichere Radwege zwischen den Gemeinden und ihren Ortsteilen, Bike-Sharing, Parkraummanagement sowie attraktive Ortsmitten angehen.

Parallel treiben die Projektpartner zentrale Maßnahmen aus der ersten Projektphase voran.

Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel

So werden in den nächsten Monaten weitere Ladesäulen und die ersten Mobilstationen errichtet. Letzteres sind Orte, an denen unterschiedliche Mobilitätsformen miteinander verknüpft werden, wird aufgeführt.

So entstehen beispielsweise Fahrradabstellanlagen an Haltepunkten des öffentlichen Nahverkehrs, um den Umstieg auf umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zu erleichtern.

Eine Förderung des Landes Baden-Württemberg, welche bis zu 75 Prozent der Baukosten der Mobilstationen übernimmt, wurde hierfür erfolgreich akquiriert, heißt es.

Interkommunale Zusammenarbeit als Schlüssel

Auch die Ausweitung des Carsharing-Angebots in der Region haben die Projektpartner in der vorherigen Förderperiode angestoßen. Der Prozess wird fortgeführt.

Innovatives und bewährtes Element des Projekts ist die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kommunen und weiteren Projektpartnern.

Dies ermöglicht flächendeckende, effizient geplante umweltfreundliche Mobilitätsangebote in allen Gemeinden, die am Netzwerk beteiligt sind. Dabei orientieren sich die Maßnahmen an den konkreten Bedürfnissen der Menschen vor Ort und sollen für möglichst alle Bevölkerungsgruppen zugänglich sein.

Landkreis Lörrach und Verein Agglo Basel sind mit im Boot

Fachlich eng begleitet wird das Netzwerk durch den Landkreis Lörrach, den Verein Agglo Basel sowie den Regionalverband Hochrhein-Bodensee.

In regelmäßigen Netzwerktreffen tauschen sich alle Beteiligten aus, legen gemeinsame Schritte fest und reagieren auf neue Entwicklungen.

Hintergrund: Auf der Website der Energieagentur Südwest oder auf den Internetseiten der teilnehmenden Kommunen finden Interessierte eine Karte mit geplanten und bereits realisierten Maßnahmen für mehr nachhaltige Mobilität im Kandertal und am Oberrhein: https://www.energieagentur-suedwest.de/netzwerk-fuer-mobilitaet.

Bei konkreten Anliegen erreichen Sie die Netzwerkmanagerinnen unter nemo@energieagentur-suedwest.de