Der Gemeinderat hat das Thema Mobilfunkausbau in Fluorn-Winzeln auf der Agenda. Die Anforderungen sind gestiegen – und es gibt eine Deadline.
Das Thema „Vorstellung Telekom Planung 5G-Ausbau“ stand auf der Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung im Winzelner Rathaus. Daniel Eger, Kommunalberater bei der Telekom, war gekommen, um den Gemeinderat über den aktuellen Stand beim Mobilfunkausbau zu informieren.
Datennutzung steigt rasant
Landauf, landab werde 5G ausgebaut. Dabei ging der Gast zunächst auf die Evolution im Mobilfunk ein. Angefangen von der analogen Telefonie (1G) über die digitale Telefonie (2G) bis hin zur vermehrten Nutzung von Daten, Videos und der Industrie 4.0 sowie dem „Internet der Dinge“ (5G, seit 2019). Die Datennutzung steige rasant und habe in den vergangenen zehn Jahren um das 34-fache zugenommen.
Das Problem vor Ort sei, dass der Bestandsstandort in Fluorn nicht in der Lage sei, die Versorgung in Winzeln abzubilden. Die Versorgung in Winzeln sei folglich schlecht, und es bestehe Handlungsbedarf. Ein neuer „autarker“ Mobilfunkstandort zur Versorgung des Ortsteils Winzeln werde notwendig.
Die Gemeinde und der Gemeinderat würden eine Optimierung der Mobilfunkversorgung ausdrücklich unterstützen, sich jedoch nicht an einer Standortfindung beteiligen. Folglich müsse die Telekom nach geeigneten Liegenschaften im Privatumfeld suchen. Dabei gebe es verschiedene Ausbauvarianten – entweder als freistehender Mast oder auf einem Dach.
Spätestens bis 2029 müssten die fehlenden Bereiche abgedeckt sein. Dies stelle eine Herausforderung dar, auch wegen der Topografie in Baden-Württemberg, erklärte der Kommunalberater.