Bald wird im „Bauernwald“ bei Holzhausen ein Mobilfunksendemast errichtet (Symbol-Foto). Foto: Norbert Ittermann

Bei Holzhausen wird der Mobilfunk deutlich besser sein. Dazu wurde ein Flurstück umgewandelt. Der Gemeinderat in Sulz steht geschlossen hinter dem Projekt.

In Holzhausen ist man bald „voll auf Sendung“ – dank eines Mobilfunksendemasts, der im „Bauernwald“ errichtet werden soll. Das Ziel: Die umliegenden Gebiete mit 5G-Technologie und somit modernen Mobilfunk-Standards versorgen.

 

Das Flurstück befindet sich etwa 450 Meter südwestlich des Naturkindergartens „Vergiss-Mein-Nicht“ und ist noch der Waldnutzung gewidmet. Um den Bau und den Betrieb des 35,80 Meter hohen Funksendemastes durch die Deutsche Funkturm GmbH DFMG zu ermöglichen, braucht es eine Umwandlung der Fläche. „Der betroffene Wald ist ein Sukzessionswald aus Laub- und Nadelbäumen“, heißt es in den Sitzungsunterlagen.

Rückbau fest eingeplant

Er sei sehr spärlich beholzt und setze sich aus Waldkiefer, Ahorn und Kirsche zusammen, die eine Alterszusammensetzung von 20 bis 25 Jahren aufwiesen. Darüber hinaus werde der Eingriff auf eine Fläche gelenkt, an der die Beeinträchtigungen möglichst gering gehalten werden.

Für die Bebauung selbst werden 279 Quadratmeter Fläche benötigt, während der Zeit der Baumaßnahmen müssten zusätzlich 372 Quadratmeter in Anspruch genommen werden. „Die Schotterfläche wird für den Kran erweitert, danach aber wieder rückgebaut“, erläutert Martin Sackmann, Sachgebietsleiter für Liegenschaften, Grundstücksverkehr, Mieten und Pachten das Vorgehen.

Votum ist einstimmig

Nach dem Ende der Bauarbeiten werde diese Zusatz-Fläche aber wieder mit standorttypischen Gehölzen rekultiviert. Und da es für die Rodung beziehungsweise Waldumwandlung einen Gemeinderatsbeschluss braucht, waren die Stadträte gefragt.

Der Ortschaftsrat hatte der flächendeckenden Versorgung mit Mobilfunk schon einstimmig zugestimmt, der Gemeinderat sieht das öffentliche Interesse ebenso und stimmt der Waldumwandlung einstimmig zu.