Bis heute nicht gestopft: Das Mobil-Funkloch im Dießener Tal Foto: Deutsche Telekom

Horbs Ewig-Funkloch. Wer Glück hat, hat einen Balken mit "Edge" auf dem Smartphone im Dießener Tal und in Dettlingen. Nächste Woche ist das wohl endlich vorbei.

Horb - OB Peter Rosenberger erinnert sich: "Das war eine meiner ersten Amtshandlungen in Horb: Der Kampf für einen Funkmast, um das Funkloch im Dießener Tal endlich zu stopfen!" Das war im Jahr 2009.

 

Das Ewig-Funkloch. Jetzt ist es bald Geschichte. Bittelbronns Ortsvorsteher Hans Schmid (CDU): "In der Kalenderwoche 49 soll der Funkmast auf dem Hochberg in Betrieb gehen. Für alle drei Netzanbieter: Telekom, Vodafone und Telefonica! Ich kämpfe schon dreißig Jahre dafür – endlich kommt der neue Mobilfunkmast!"

Eigentlich sollte der Mast schon stehen

Der Weg dahin. Mühsam. Schmid: "Noch vor der Heuernte hat die EnBW das Stromkabel gebuddelt – das sind gut zwei Kilometer. Eigentlich sollte der Mast schon stehen. Doch der weiche Boden hat das verhindert."

Am 18. Oktober wurde dann der Mast installiert. Schmid: "Dafür musste der Feldweg verbreitert werden. Ich hoffe, dass die Technik pünktlich nächste Woche freigeschaltet werden kann!"

Ist das Ewig-Funkloch gestopft?

Ist damit das Ewig-Funkloch im Dießener Tal gestopft? Schmid: "Ich hoffe. Im Frühjahr soll Bittelbronn noch einen zweiten neuen Mobilfunkmast bekommen. Richtung Grünmettstetten. Die Bahn verlangt das. In sofern hoffe ich, dass dieser neue Mast schneller kommt als der alte."

Wann und wo wird das Ende des Ewig-Funklochs gefeiert? Ortsvorsteher Schmid: "Im Frühjahr an der Florianshütte." Kommt auch der OB? Rosenberger: "Weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall bin ich per Videokonferenz dabei – das müsste dann ja gehen!"