Offiziell eröffnet wurde am Samstagnachmittag das Ergenzinger Corona-Testzentrum im ehemaligen Raiba-Gebäude. Unser Bild zeigt das Helferteam um Bereitschaftsführer Daniel Huber (rechts), die Aufsichtsratsvorsitzende der Raiffeisenbank Oberes Gäu, Carmen Hess (daneben) und Ortsvorsteherin Daniela Quintana Leiva. Foto: Ranft

Weiter, weiter, immer weiter, gehen die Testaktionen des DRK-Ortsvereins Ergenzingen, der seit Februar 2021 regelmäßig mit seinen Bereitschaftsmitgliedern in Ergenzingen, Baisingen, Seebronn, Hailfingen und Eckenweiler unterwegs ist, um den Menschen die Frage zu beantworten, "Bin ich nun infiziert, oder nicht?"

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Rottenburg-Ergenzingen - Seit dem 1. März wird auch zweimal wöchentlich an den Schulen in Ergenzingen, Baisingen, Seebronn, Hailfingen und Oberndorf getestet und in den Kindergärten im oberen Gäu geben die Rotkreuzler bei den Selbsttests Hilfestellung. Am 2. März wurde dann seitens der Stadt beim DRK-Ortsverein angefragt, ob man sich denn vorstellen könne, in Ergenzingen ein Testzentrum zu eröffnen. Die Antwort seitens der Rotkreuzler war "ja", und so wurde binnen fünf Tagen ein Testzentrum im früheren Bankgebäude der Raiffeisenbank Oberes Gäu geschaffen, das dann am Samstagnachmittag seine Pforten öffnete.

Die Idee dazu kam von Ortsvorsteherin Daniela Quintana Leiva, die früher selbst Rotkreuz-Helferin war und sich in der Materie natürlich bestens auskennt. Ihr war es ein Anliegen, ein Testzentrum in der Ortsmitte zu haben, das nicht immer auf- und abgebaut werden muss, und nachdem die Raiffeisenbank die bis dato leerstehenden Räume mietfrei zur Verfügung stellte, wurde das Projekt "Testzentrum" aus dem Boden gestampft und nun betrieben.

Feuerwehr unterstützt

Getestet wird künftig in Ergenzingen dreimal pro Woche und zwar dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 14 Uhr bis 16.30 Uhr. Natürlich wird das mobile Test-Team in den Nachbarorten auch weiterhin unterwegs sein. Bereitschaftsführer Daniel Huber und seine Helfer werden dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Rottenburg unterstützt, die sich nicht nur in Ergenzingen, sondern auch in den Teststationen Stadtmitte, Wurmlingen und beim mobilen Test-Team im oberen Gäu stark einbringt. An allen Teststationen unterstützen je zwei ehrenamtliche Feuerwehrleute die Testteams des DRK. Außerdem versorgt die Feuerwehr die Kindergärten und Schulen mit dem entsprechenden Testmaterial.

Ja, es gehe langsam aber sicher an die Substanz, so Daniel Huber und weiter: "Ein normales Familienleben findet derzeit bei mir nur noch am Rande statt." Er geht da mit dem Rottenburger Feuerwehrkommandanten Sebastian Raudszus konform, dessen Floriansjünger für den Papierkram, die Registratur und die Ergebnisverkündung zuständig zeichnen. Zugute kommt Huber, der beim Bauhof in Lohn und Brot steht, dass er wie übrigens auch Ortsvorsteherin Daniela Quintana Leiva zu 50 Prozent für ihren Einsatz im Rahmen der Pandemie freigestellt sind. Während sich Huber um die ganze Organisation und das Drumherum kümmert, koordiniert die Ortsvorsteherin die Termine an Schulen, Kindergärten und Kitas. Über das Wochenende seien im oberen Gäu 233 Menschen getestet worden, bei der Neuereröffnung des Ergenzinger Testzentrums allein 79, so Huber.

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