Nur fünf Gemeinden im Kinzigtal dürfen sich über eine positive Bevölkerungsentwicklung freuen. Foto: dpa/Symbolbild

Bevölkerungsentwicklung 2012 geht im Kinzigtal eher zurück. Kaum positive Geburtenbilanzen vorhanden.

Mittleres Kinzigtal - Die Bevölkerungsentwicklung im Kinzigtal ist nach den Zahlen vom Jahresende 2012 im Vergleich zu vor einem Jahr in zwölf von 17 Gemeinden negativ. Weitere fünf Gemeinden haben eine neutrale oder positive Geburtenbilanz.

Am stärksten gewachsen sind Biberach (plus 45), Nordrach (plus zehn), Steinach (plus 35) Oberharmersbach (plus 54) und Wolfach (plus drei). Bad Rippoldsau-Schapbach verlor nur einen Einwohner. Am stärksten brachen die Zahlen in Gutach (minus 39), Hausach (minus 36), Oberwolfach (minus 33) und Schiltach (minus 54) ein. Bei den Geburten liegen Biberach (37 Geburten und 15 Todesfälle) und Steinach (35 zu 23) einsam an der Spitze.

Fischerbach (9/8), Oberharmersbach (16/16), Bad Rippoldsau-Schapbach (15/16) und Schenkenzell (14/13) haben eine fast ausgeglichene Bilanz. Deutlich mehr Menschen gestorben als geboren wurden beispielsweise in Hausach (46/70), Wolfach (41/63), Zell (56/91) und Schiltach (27/60). Dramatisch ist die Geburtenentwicklung in Haslach – mit 40 liegt sie nur noch bei der Hälfte des Werts von 1995. In Hornberg wurden 2012 wieder fast ein Viertel mehr Kinder geboren als 2011 – 41 Geburten bedeuten den gleichen Wert wie Wolfach oder Haslach.

Bei den Zu- und Wegzügen gibt es bei sechs Gemeinden zwischen Prinzbach und Kaltbrunn positive Zahlen. Profitiert haben vergangenes Jahr Biberach (249/212), Haslach (368/353) sowie Nordrach (140/113), Oberharmersbach (144/92), Wolfach (324/299) und Steinach (173/151). Die größten Verluste erlitten Gutach (minus (32), Oberwolfach (minus 28), Zell (minus 72) und Schenkenzell (minus 27). Vom dritten auf das vierte Quartal 2012 weisen sechs Gemeinden eine positive Entwicklung auf. Fischerbach (plus acht), Biberach (plus 26), Hausach (plus drei), Oberharmersbach (plus 16), Bad Rippoldsau-Schapbach (plus eins) und Steinach (plus 20) zählten zu den Gewinnern. Deutlich nach unten ging es in Wolfach (minus 47), Zell (minus 42) und Schiltach (minus 40).

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