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Mittleres Kinzigtal Land verspricht Gastronomie Hilfe in Corona-Krise

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Die CDU-Landtagsabgeordnete Marion Gentges (obere Reihe, Mitte) hatte eine Videokonferenz mit Tourismusminister Guido Wolf (zweite Reihe, links) organisiert. Mit dabei waren der Dehoga-Vorsitzende des Kreises Wolfach, Karl-Heinz Walter (Mitte), und sein Stellvertreter Jürgen Lauble (Mitte rechts). Foto: Büro Gentges

Mittleres Kinzigtal - Die Landesregierung will der Gastronomie, die schrittweise wieder öffnen darf, mit einem Sofortprogramm helfen. Das wurde bei einer Videokonferenz mit der CDU-Landtagsabgeordneten Marion Gentges und Tourismusminister Guido Wolf deutlich.

Die Landtagsabgeordnete hatte zu der Videokonferenz mit Minister Wolf und den Kreisverbänden Wolfach und Lahr des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) eingeladen, um sich über die Perspektiven und die großen Herausforderungen, vor denen die Branche derzeit steht, auszutauschen.

Fragen zur Auslegung der Hygienevorschriften

Die Vertreter der Dehoga hatten die Möglichkeit, konkrete Fragen zur Klärung - etwa hinsichtlich der Auslegung der Hygienevorschriften - weiterzugeben und eigene Eindrücke und Schwierigkeiten, die sich in der Umsetzung ergeben, nahezubringen. Nach der Beschlussfassung auf Ebene der Bundesländer mit der Bundesregierung am 6. Mai sei es dem Minister gelungen, einen konkreten Zeitplan für Gastronomie, Hotellerie und auch Ferienwohnungen zu vereinbaren.

Zunächst erhalten die Speisegastronomie im Außen- und Innenbereich sowie die Ferienwohnungen und Campingplätze in Baden-Württemberg ab Montag, 18. Mai, die Möglichkeit, wieder schrittweise öffnen zu können. Ab dem 29. Mai werden in einem weiteren Schritt unter anderem Beherbergungsbetriebe wie insbesondere Hotels sowie Freizeitparks ihren Betrieb wiederaufnehmen können. Für die Gaststätten gelten strenge Auflagen, die insbesondere die Einschränkung von Öffnungszeiten, Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten durch die Betriebe, Begrenzung von Gästezahlen, Sicherstellung von Abstand (Einlass/Ausgang separat, Reservierungspflicht) umfassen, berichtete Gentges.

Branche ist in einer Extremsituation

In diesem Zusammenhang waren und sind sich die Gastronomen und Gastgeber ihrer Verantwortung bewusst und haben durchdachte Konzepte mit Abstandsregeln und begrenzten Auslastungen entwickelt, so der Tenor der Videokonferenz. "Damit konnten wir unserem Tourismus im Land wieder ein Licht am Ende des Tunnels aufzeigen", so Gentges.

Über die Senkung der Mehrwertsteuer für Speisen ab Juli zeigte man sich ebenfalls erfreut, da die Steuererleichterung für eine weitere Schmerzlinderung sorgen wird. Auch begrüßte man die geplante weitere Nothilfe, um einem nicht unwesentlichen Anteil der Betriebe im Land in der Corona-Pandemie zur Seite zu stehen, so Gentges. Es wurde berichtet, dass viele Betriebe im Moment vor allem durch die fehlenden Einnahmen und die gleichzeitig weiterlaufenden Grundkosten in existenzielle Liquiditätsschwierigkeiten geraten. Aus diesem Grund plant das Ministerium der Justiz und für Europa und das Wirtschaftsministerium ein zweites Sofortprogramm in Form von nicht rückzahlbaren Hilfen zur Unterstützung von Gastronomie und Hotellerie in Form von einer Kombination aus direkter Liquiditätshilfe.

"Das Gastgewerbe befindet sich in einer nie dagewesenen Extremsituation. Die Herausforderungen wachsen von Tag zu Tag, dennoch können wir mit den verabredeten konkreten Terminen vorsichtig den Blick wieder nach vorne richten", so die Landtagsabgeordnete Gentges abschließend.

Die Eckpunkte des Sofortprogramms für das Gastgewerbe sehen eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 3000 Euro je Betrieb plus 2000 Euro je Vollzeitäquivalente ohne Deckelung der Betriebsgröße vor. Der Gesamtaufwand für das beabsichtigte Nothilfeprogramm beträgt 328 Millionen Euro. Die Dehoga- Kreisverbände begrüßten das Programm, da es um zehntausende Gastronomen, Selbstständige, Angestellte und Auszubildende gehe, die sich durch die Pandemie in einer ernsthaften Existenzkrise befinden.

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