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Mittleres Kinzigtal Fitnessstudio-Kunden kommen zögerlich wieder

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Judith und Helmut Jörke sind die Geschäftsführer des Vital-Centers Wolfach. Foto: Jehle

Mittleres Kinzigtal - Fitnesstraining im Studio in Corona-Zeiten läuft aufgrund der geltenden Hygiene-Vorschriften bedeutend anders ab als gewohnt. Mindestabstand und Mundschutz gehören unter anderem zum neuen Standard.

"Der Lockdown hat uns wirtschaftlich voll erwischt", erinnert sich Helmut Jörke, Geschäftsführer des Vital-Centers Wolfach an die Schließung Mitte März. Alles klagen helfe aber schließlich nicht und nun heißt es, vorwärts zu schauen.

Vor der Öffnung nach Pfingsten wurde entsprechend der behördlichen Auflagen das Hygienekonzept erstellt und komplett umgesetzt. Mindestabstand, Handhygiene, Mundschutz, eigenes Handtuch und eigene Trinkflaschen gehören zum Training.

"Gerade in Studios wie unseres eines ist, wird das Immunsystem unter anderem durch Bewegung stabilisiert und gestärkt", stellt der 58-jährige Geschäftsführer fest. Die Balance zwischen Bewegung, Ernährung und Regeneration ist tragendes Element eines gut funktionierenden Immunsystems. Letzteres hat nach Jörkes Überzeugung mit dem Gesamtzustand des Menschen zu tun und es sei dort anzusetzen, wo ein eventueller Mangel herrührt. Bei wenig Bewegung, unausgewogener Ernährung und womöglich Schlafproblemen sei ein "Immunsystem im Keller" kein Wunder, meinte Jörke.

Studios wollen Beitrag in Vorsorge leisten

Eine Kräftigung des körpereigenen Abwehrsystems sei schon vor der Corona-Krise von grundlegender Bedeutung gewesen, aber durch das Virus noch wichtiger geworden. "In der Hinsicht können wir Fitness-Studios richtig was leisten auch unter dem Aspekt der Vorsorge in puncto einer hoffentlich nicht eintretenden zweiten Infektionswelle", erklärt Jörke. Mit einem guten Immunsystem seien auch Menschen von sogenannten Risikogruppen mit Bluthochdruck und Diabetes besser geschützt.

"Die Leute waren sehr verunsichert und viele, die älter waren als 60 Jahre, kamen sehr zögerlich wieder", beschreibt Jörke die anfänglichen Ängste nach der Wiedereröffnung. Eine Prognose über dieses Jahr hinaus wagt er nicht.

In engem Austausch mit dem Gesundheitsamt wurden im Fitness Turm in Haslach die Auflagen umgesetzt. "Für unsere Mitglieder soll sich das Training so sicher wie möglich gestalten", erklärt Franziska Eschle, Abteilungsleiterin für das betriebliche Gesundheitsmanagement und Trainerin/Beraterin auf der Trainingsfläche. Eschle schildert, dass während der zehnwöchigen Schließung sinnvollerweise Kursraum und Umkleideräume vergrößert wurden, um mehr Platz zu gewinnen. Die im Lockdown bezahlten Buchungen werden den Kunden als Ausgleichsoption erstattet.

Inhaber hielten Kontakt zu ihren Kunden

Die genauen Modalitäten werden laut Eschle mit jedem Mitglied besprochen, so dass es für beide Seiten auskömmlich ist. Klar ist, dass auch am Haslacher "Turm" die Auswirkungen der kompletten Schließung nicht spurlos vorüber gegangen sind.

Den Inhabern ist es wichtig gewesen, den persönlichen Kontakt zu den Kunden zu halten. "Es wurde auf Kosten des Studios unseren Mitgliedern ein Online-Portal zur Verfügung gestellt", erklärt Eschle. Zudem konnten die Mitglieder per Live-Stream, also per Echtzeitübertragung aus dem "Turm" die Trainingsstunden mit ihren gewohnten Kursleitern bei sich zu Hause absolvieren.

Nun soll laut Eschle positiv in Zukunft geblickt und daran gearbeitet werden, dass es weitergeht. Fitnesstraining sei gerade jetzt wichtig, damit die Menschen gesund bleiben. Es stärke die Muskulatur und das Immun- sowie das Herz-Kreislauf-System. "Wenn die Richtlinien umgesetzt und eingehalten werden, ist Fitness-Training eine sichere Sache und der Gesundheit kommt es zugute", betont Eschle.

Seit dem 1. Juli gilt: Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitness- und Yogastudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen dürfen zu unter anderem Trainings- und Übungszwecken betrieben werden. Der erlaubte Betrieb umfasst auch Nebenanlagen, die untergeordnet und für den Betrieb notwendig sind wie sanitäre Anlagen.

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