Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Mittleres Kinzigtal Europawahl: Die SPD stürzt deutlich ab

Von
Auch im mittleren Kinzigtal hat die SPD verloren. (Symbolbild) Foto: dpa

Das Kinzigtal wählt im Trend: Die SPD muss bei der Europawahl herbe Verluste hinnehmen, während die Grünen deutlich zulegen. Die AfD bleibt gegenüber der vergangenen Wahl stabil zwischen sechs und neun Prozent. Die Wahlbeteiligung hat sich gegenüber der Wahl 2014 deutlich verbessert.

Hofstetten:

Nirgendwo im Tal haben sich mehr Menschen an der Europawahl beteiligt als in Hofstetten: 80,3 Prozent der Wahlberechtigten. Genau 50 Prozent von ihnen gaben ihre Stimme der CDU, rund 15 Prozentpunkte weniger als bei der vergangenen Wahl. Die SPD verliert 2,8 Prozent (von 11,3 im Jahr 2014 auf 8,51 Prozent). Die Grünen legen zu: Sie räumen 17,2 Prozent der Stimmen ab (2014: 8,5 Prozent).

Fischerbach:

Der Gewinner in Fischerbach ist die Wahlbeteiligung. 2014 gingen 60,3 Prozent der Wähler zur Urne, gestern waren es 72 Prozent. 46,6 Prozent stimmten für die CDU. 2014 waren es noch 54,4 Prozent gewesen. Fast verdoppelt haben sich die Stimmen für die Grünen (2014: 11,1, 2019: 20,5 Prozent) und der FDP (2014: 2,5, 2019: fünf Prozent). Verlierer ist die SPD. Vereinigten sie 2014 noch 16,1 Prozent der Stimmen auf sich, waren es jetzt nur neun Prozent.

Mühlenbach:

Bürgermeisterin Helga Wössners Partei, die CDU, verliert in Mühlenbach fast 13 Prozent (2014: 60,6, 2019: 47,9 Prozent). 6,4 Prozent der Wähler gaben der AfD ihre Stimme, 2014 waren es noch 3,7 Prozent gewesen. Gewinner sind auch hier die Grünen (2014: 9,6, 2019: 18,7 Prozent) und die FDP (2014: 2,2, 2019: 7,3 Prozent). Steinach: Gut 67 Prozent der Wahlberechtigten haben am Sonntag den Urnengang angetreten. 41 Prozent von ihnen gaben der CDU ihre Stimme (2014: 50,4 Prozent). Die SPD verliert fast zehn Prozent (von 18 auf 8,8), während die Grünen um 8,2 Prozent auf 21,3 zulegen. Zudem hat die AfD in Steinach die meisten Freunde: Neun Prozent der Stimmen hat sie dort erreicht – mehr als in jedem anderen Ort.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.