Bei den Mitgliedszünften der Freie Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald (FNMS) geht der Blick bereits in Richtung 2026. Die Narrenzunft Aichhalden feiert ihren 90. Geburtstag.
Bei der Zunftmeisterversammlung im Gemeindehaus Oase in Locherhof blickten die Zunftvertreter sowie das FNMS-Präsidium nach vorne und zurück.
So fiebern die Aichhalder Hexen, Hansel und Sauhirten ihrem 90-jährigen Bestehen entgegen, das sie am Samstag, 24. Januar, als Gastgeber des 24. FNMS-Kindernarrensprungs feiern, zu dem aufgrund der Aichhalder Mitgliedschaft der Narrensamen der Vereine des Waldgaus sowie weiterer befreundeter Zünfte eingeladen werden. Der Start ist für 13.30 Uhr vorgesehen. Am Abend fängt um 19 Uhr ein närrischer Abend mit dem Hexenball an. Weiter geht es mit dem Festprogramm am Fasnetsmontag, 16. Februar. Um 11.30 Uhr treffen sich die Narren in der Josef-Merz-Halle zum Zunftmeisterempfang, ehe sie sich um 13 Uhr zum großen Geburtstagsumzug aufstellen und um 13.30 starten.
Locherhof 2027 im Mittelpunkt
Für 2027 plant die Narrengilde Hecke-Pfiefer Locherhof anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens für 23. Januar einen Brauchtumsabend. Die Tennenbronner Narrengilde ist zudem Gastgeber der FNMS-Herbstversammlung am 24. Oktober.
Interessant bei der Rückschau war, dass die Zünfte bei ihren Auswärtsbesuchen nicht nur positive Erfahrungen gemacht haben. So stieß sich Stefan Wolber von der Narrenzunft Schiltach daran, dass sie zum Narrentreffen nach Mühlenbach eingeladen waren und nach Zusage eine Teilnahmegebühr von fünf Euro je Hästräger bezahlen sollten. In Hofstetten stehe dies gleich im Einladungsschreiben.
Kritische Anmerkungen
Aichhaldens Narrenchef Michael Kruck war auf die Hexen aus Bad Peterstal nicht gut zu sprechen. Sie hatten sich zum Hexenball in Aichhalden mit 150 Hästrägern angemeldet und waren ohne jede Entschuldigung nicht gekommen. Über Probleme mit K.o.-Tropfen berichtete die Katzenzunft Hardt. Beim Umzug in Herrenzimmern seien nach dreieinhalbstündiger Wartezeit die ersten Zünfte bereits wieder heimgefahren, als die letzten starteten.
Schmunzelei über Irslingen
Für Schmunzeln sorgte dagegen Mike Schwenk von den Hecke-Pfiefer. Sie waren nach Irslingen eingeladen worden. „Da braucht man beim Umzug kein Auswurfmaterial, weil keine Zuschauer die Strecke säumen. Da ist das ganze Dorf am Umzug beteiligt.“
Ein Ruhekissen überreicht
Nachdem es während der Amtszeit von Lauterbachs Bürgermeister Norbert Swoboda nicht geklappt hat, holten Oberzunftmeister Hape Marte und dessen ehemaliger Stellvertreter Udo Reinke die Überreichung des Bürgermeisterruhekissens nun nach. Swoboda zeigte sich gleichermaßen überrascht und gerührt und bedankte sich.