Kinderlachen in den ehemaligen Volksbankräumen: Die Villingendorfer Gemeinderäte holten sich einen Eindruck von der neuen Kindergarteneinrichtung.
Nach umfangreicher Bauzeit ist es soweit. Die Kindergartenkinder sind in den neuen Kindergarten Obere Gasse eingezogen. Nach den Kindergarteneinrichtungen Waldenwiesen und St. Maria der dritte Kindergarten Villingendorfs.
An die bisherige Volksbank im Gebäude erinnern nur noch wenige Schriftzüge auf einer Glastür. Mit dem Ergebnis zeigten sich die Gemeinderäte bei einer Besichtigung äußerst zufrieden. 150 Quadratmeter, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen. Neben einem großzügigen Gruppenraum verfügt der Kindergarten über einen Nebenraum mit tollen Spielstationen wie Friseursalon und Einkaufsladen und einen weiteren Nebenraum für Kleingruppen und besondere Angebote.
Der große lichtdurchflutete Bewegungsraum bietet verschiedene Nutzungsmöglichkeit. Derzeit wird der Raum, mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder, in ein Aquarium verwandelt: „Zur großen Freude der Kinder“, ließ Kindergartenleiterin Bianca Hezel die Räte wissen.
25 Kinder dürfen es sein
Bianca Hezel wechselte von der Maximilian-Kolbe-Schule nach Villingendorf. Über ihre neue Aufgabe freue sie sich sehr, sagt die Villingendorferin. Gemeinsam mit zwei weiteren Kräften betreut sie in der neuen Einrichtung seit Anfang Mai elf Kinder. Ab Oktober würden es fünf mehr. Insgesamt sei die Einrichtung für 25 Kinder ausgelegt.
Neben sanitären Einrichtungen, die bis zur behindertengerechten Toilette reichen, umfasst die Einrichtung ein Personalbüro, ein Abstellraum und eine großzügige Küche. Ob ab Oktober ein Mittagstisch dazukomme, hänge vom Bedarf ab. Ein Frühstück gebe es aber schon jetzt.
Empfang ab 7 Uhr
Nach dem Empfang der Kinder ab 7 Uhr, Frühstück und Morgenkreis geht es mit Bildungsangeboten und einem täglichen Ausflug zum nahe liegenden Spielplatz in der Fichtenstraße weiter. Der Ausflug mache riesigen Spaß und sei auch notwendig, da auf dem anliegenden Garten der Einrichtung nur eine kleine Decke ausgebreitet werden könne, erklärte Hezel.
Trotz der großen Mühe der Gemeinde bleibt die Einrichtung nur vorübergehend bestehen. Schon in der kommenden Gemeinderatssitzung sollen die Vergaberichtlinien für das neu zu bauende Kindergartengebäude mit Ganztagesräumlichkeiten für die Schule festgelegt werden. Geplant ist ein Anbau an die bestehende Grundschule. Die Gemeinde reagiert damit auf den Bedarf.
Voll belegt
Die bestehenden Einrichtungen Waldenwiesen und St. Maria sind voll belegt. Das Gebäude Obere Gasse wurde von der Gemeinde nur angemietet.