Seit einem halben Jahr plant und gestaltet das Vorbereitungsteam das kirchliche Mitmachevent „Hope“ in Rangendingen. Foto: Peter Duttweiler

Pastoralreferent Peter Duttweiler gibt Einblicke in das Programm des Mitmachevents „Hope“ am 28. Juni in Rangendingen – und erklärt, warum es überhaupt auf die Beine gestellt wird.

„Hoffnung erleben – Kirche in Zollern gestalten“ – diesem Motto ist das Mitmachevent „Hope“ unterstellt, welches die katholische Kirche in Zollern am Samstag, 28. Juni, in Rangendingen ausrichtet. Genauer gesagt: Von 9 bis 17 Uhr im katholischen Gemeindehaus St. Gallus. Moderiert wird das Event von Regina Münch und Marina Malke.

 

„Bei dem Mitmachevent geht es zunächst darum, Hoffnung zu erleben“, sagt Pastoralreferent Peter Duttweiler. Dazu werden verschiedene Geschichten erzählt, in denen Menschen einer krisenhaften Situation oder völlig überraschend im Alltag mit Hoffnung erfüllt und beschenkt wurden.

Hoffnungsvolle Geschichten, Workshops – und kritische Fragen

„Und wir kommen ins Gespräch, was wir selbst erfahren haben. Das kann ein echter Energiebringer sein“, sagt Duttweiler. Wer hierzu eine eigene Geschichte beisteuern möchte, kann ein Video per E-Mail an duttweiler@kath-hechingen.de schicken.

Auch das Thema „Kirche in Zollern gestalten“ kommt nicht zu kurz: Unter anderem werden an Thementischen über Fragen diskutiert, wie: Wozu braucht es die Kirche in Zollern in Zukunft? Wie sollte Kirche vor Ort sein, damit sie anziehend und begeisternd wirkt? Am Nachmittag werden diverse Workshops zum Thema Hoffnung angeboten, zum Beispiel Lachyoga, Hoffnungspilgern und Achtsamkeit.

Ein Banner in der Kirche ist bereits angebracht Foto: Peter Duttweiler

Außerdem haben die Organisatoren den Slam Poeten Marco Michalzik angeheuert. „Für uns wird er einen Text verfassen, der sich aus den Hoffnungsbildern speisen wird, die bereits im Vorfeld gesammelt werden“, verrät Peter Duttweiler. Und mit „Lego serious play“ werden kirchliche Hoffnungsbilder aus Lego gebaut.

Eine Kirche zum Kraft und Hoffnung schöpfen soll entwickelt werden

Aber warum wird überhaupt so ein Mitmachevent auf die Beine gestellt? „Kirche und Gesellschaft verändern sich radikal, das spüren wir an allen Ecken und Enden“, schreibt Duttweiler. Und Hoffnung scheine aktuell eher rar zu werden.

Mit dieser aber „möchten wir in Kontakt kommen und dann sehen, wie wir mit dieser Energie an einer Kirche bauen, die für die Menschen ein Ort sein kann, an dem sie Kraft und Hoffnung schöpfen können.“

Auch eine spontane Teilnahme am Event in Rangendingen ist möglich

An eine spezifische Altersgruppe richtet sich das Mitmachevent „Hope“ laut Duttweiler nicht – sondern richtet sich an „alle Menschen, die noch Hoffnung für die Kirche und den Glauben haben“. Zudem ist es möglich, nur für einen Teil des Programms vorbeizuschauen.

Um besser planen zu können, wird um eine Online-Anmeldung unter www.dekanat-zollern.de gebeten – aber auch, wer spontan vorbeikommen möchte, ist willkommen, versichert er.