Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der TSG Balingen kamen viele Themen auf den Tisch. Unter anderem die Zustände einiger Sportstätten in Balingen.
Bei der Mitgliederversammlung der TSG Balingen am Freitagabend in der Sülzle-Lounge der Bizerba-Arena blickte deren Vorsitzender Tom Jessen unter anderem auf „ein ereignisreiches Jahr 2025 mit zahlreichen sportlichen Erfolgen“ zurück. Mit American Football wurde eine neue Sportart ins Portfolio aufgenommen. „Einige Hindernisse mussten überwunden werden, aber die Abteilung geht ihren Weg, hat Zulauf und schon jetzt 50 Mitglieder“, ging Jessen auf den Frischling ein. Hingegen sei die Abteilung Reha-Sport aufgelöst worden, das Kursangebot obliege seitdem dem Gesamtverein.
Ab dem Sommer wird Hanna Zimmermann, die gemeinsam mit Michael Renner bei der Jugendmitgliederversammlung als Jugendvorstand bestätigt wurden, die erste FSJlerin in der Historie der TSG Balingen sein. Der neue Kunstrasenplatz bei der Bizerba-Arena würde im übertragenen Sinne „wachsen und gedeihen“, allerdings gebe es gravierende Mängel an anderen, teilweise sogar relativ neuen Sportstätten. Unter anderem der Kunstrasenplatz beim Gymnasium oder die Tartanbahn in der Bizerba-Arena.
Konstruktive Kritik für den OB
Balingens Oberbürgermeister Dirk Abel beleuchtete in seinem Grußwort die neue Sportstättenkonzeption der Kreisstadt näher, zu der er von Vereinen wie der TSG „sehr gute Rückmeldungen mit konstruktiver Kritik“ bekam, und versprach, dass sich der Aufwand, die Formulare auszufüllen, auf mittel- bis langfristiger Sicht lohnen würde.
Schatzmeisterin Sabine Francina meinte, dass der Verein 2025 gut gewirtschaftet habe und das vergangene Jahr aus finanzieller Sicht „unspektakulär und ohne größere Anschaffungen und Ausgaben ablief“. Bei Erträgen von über 106.000 Euro und Ausgaben von über 83.000 Euro ergab sich ein Plus von rund 23.120 Euro, der Kassenstand würde auf über 222.000 Euro belaufen.
Änderungen der Satzung
Kassenprüferin Olga Renner hatte keinerlei Beanstandungen, da alle Belege und Kontoauszüge vorhanden gewesen seien. Die von Abel durchgeführte Entlastung der Entscheidungsträger durch das Gremium erfolgte einstimmig. Bei den Neuwahlen wurden der Vorsitzende Jessen, Schatzmeisterin Francina, die Beisitzer Rudi Bareth, Ute Mayer und Jutta Mayer-Reichart und Kassenprüferin Renner in ihren Ämtern bestätigt.
Als zweite Kassenprüferin wird fortan Sybille Gompper, die Karl Saile ablösen wird, fungieren. Zudem wurden einige Satzungsänderungen vom Gremium abgesegnet. Der Ehrenrat besteht zukünftig nicht mehr aus fünf, sondern aus „bis zu fünf“ Mitgliedern. Einen kurzen Überblick gab der zweite Vorstand Jessen auch über den Förderverein Bizerba-Arena, der 2010 laut Jessen mit dem Ziel gegründet wurde, das „damalige Au-Stadion in der Öffentlichkeit stärker zu verankern“. Keinerlei Mitgliederbeiträge würden gefordert, sämtliche Bankverbindlichkeiten seien abgelöst, nur noch interne Schulden würden vorliegen. Der Kontostand würde sich bei Einnahmen von 12.000 Euro 2025 auf 15.500 Euro belaufen.