Silvio Meißner strebt ein Amt im VfB-Präsidium an. Foto: dpa/Oliver Dietze

Der ehemalige VfB-Profi Silvio Meißner bewirbt sich um einen Sitz im Präsidium des Stuttgarter Bundesligisten. Der 48-Jährige will aber nur im Team mit zwei anderen Männern tätig werden.

Stuttgart - Knapp drei Monate vor der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart (18. Juli), bei der alle Vereinsgremien neu gewählt werden, kommt das Kandidatenkarussell in Schwung. Zu den Bewerbern zählt auch ein ehemaliger VfB-Profi: Silvio Meißner (48), der zwischen 2000 und 2007 insgesamt 232 Pflichtspiele (31 Tore) für die Stuttgarter bestritten hat.

 

Meißner bewirbt sich um einen Platz im VfB-Präsidium – und zählt sich zum Team von Pierre-Enric Steiger (49), der Präsident werden und damit den Amtsinhaber Claus Vogt ablösen will. Dritter im Bunde ist der Finanzexperte Hubert Deutsch (42) aus Riedlingen. Gemeinsam will das Trio das Präsidium bilden – wie es heißt seien die drei Männer nur „im Paket“ zu haben.

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Bei den Wahlen freilich wird über jeden Posten einzeln abgestimmt. Für die beiden Plätze an der Seite des Clubchefs bewerben sich auch der Geschäftsführer der Tübinger Buchhandelskette Osiander, Christian Riethmüller, und VfB-Aufsichtsrat Rainer Adrion, der derzeit als kommissarisches Präsidiumsmitglied fungiert.

Auch Christof Seeger zieht es ins VfB-Präsidium

Auch der bisherige Vereinsbeirat Christof Seeger strebt einen Wechsel ins Präsidium an. Am Auswahlverfahren des Beirats kann er daher nicht mitwirken. Auch deshalb hat sich Wolf-Dietrich Erhard, der ursprünglich angekündigt hatte, sein Amt bis zu den Neuwahlen ruhen zu lassen und dann niederzulegen, überraschend entschieden, mit sofortiger Wirkung in den Vereinsbeirat zurückzukehren.

Die Bewerbungsfrist für das Amt des Präsidenten sowie für einen Sitz im Präsidium läuft bis 19. April, für die freien Sitze im Vereinsbeirat können noch bis 19. Mai Bewerbungen eingereicht werden.