Die Inklusionsgruppe hat den Stadtgarten verlassen und ist in die Halle 16 gezogen. Dort wird nun eifrig für Weihnachten gebastelt.
Die Gruppe von Gabriela Jansen ist hier gut aufgenommen worden. Sie hat den Mitgliedern der Gruppe mitgeteilt, dass sie nicht mehr fürs Bürgerengagement der Stadt tätig ist.
Da stellte sich die Frage nach einem neuen Domizil. „Alle haben gesagt, wir gehen mit dir“, berichtet Gabriela Jansen. In der Halle 16 sei die Gruppe dann auch „mit offenen Armen“ empfangen worden.
Deko für den Weihnachtsmarkt
Mittwochs treffen sich die Mitglieder regelmäßig am Nachmittag, der mit Mittagessen und Kaffeetrinken beginnt. Im eigenen „Atelier“wird auch kreativ mit Holz gewerkelt. Das Material besorgt Jansen mit einigen Helfern aus dem Wald, um es zu bearbeiten.
Die Idee ist, Dekorationen für den kommenden Weihnachtsmarkt „Sulz erstrahlt“ herzustellen und in einem Stand zu verkaufen. Die erforderlichen Maschinen hat die Leiterin selbst besorgt.
„Man muss sich nur trauen“
Gabriela Jansen zeigt einen bereits glatt geschnittenen Holzblock. Daraus soll ein Adventsgesteck werden. Ein uriger Ast mit Borkenkäferspuren eignet sich für eine Garderobe. Er ist goldschimmernd bemalt und mit Wachs behandelt worden. Jeder kann etwas tun, je nach seinen Fähigkeiten.
Picknick und Minigolf
Die Gruppe fühlt sich im neuen Domizil wohl. „Ich finde die Halle gemütlicher und harmonischer, nicht so eng, wie in der Denkwerkstatt“, schildert Sabine Ludi die Eindrücke von der neuen Umgebung. Bei schönem Wetter kann draußen gearbeitet werden.
Wie es im Winter weitergeht, darüber hat sich die Gruppe noch keine Gedanken gemacht. Da wird es in der Halle zu kalt für ein gemütliches Treffen sein, aber die Teilnehmer sind zuversichtlich, eine Aufenthaltsmöglichkeit zu finden.
Die Sulzer Inklusionsgruppe für Menschen mit und ohne Handicap besteht derzeit aus zehn Mitgliedern, Kinder sind auch dabei.