Eine Familienaktion des Schwarzwaldvereins Dornhan ermöglichte ein leckeres Essen. Von Kindern bis Großeltern widmeten sich alle einer ganz besonderen schwäbischen Spezialität.
Maultaschen „handmade“, unter diesem Titel stand eine Familienaktion des Schwarzwaldvereins Dornhan. In den Gemeinderäumen der katholischen Kirche wurden in diesen Tagen 290 Maultaschen hergestellt. Die hungrigen Arbeitsgruppen bestanden aus Eltern mit ihren Kindern und aus Großeltern mit ihren Enkeln. Der jüngste Koch war drei Jahre alt, während der älteste Koch älter als 60 Jahre war.
17,5 Kilo Füllung verarbeitet
Für die Herstellung der Maultaschen verarbeiteten die Helferinnen und Helfer 17,5 Kilo Füllung. An zehn Tischen im Gemeindesaal wurden Brät, Hackfleisch, Spinat und Gewürze gut gemischt. Dann wurde der Teig ausgerollt, damit die Füllung auf dem Nudelteppich platziert werden konnte.
Maultaschen gut abgemessen
Danach kam das wichtigste Instrument zum Einsatz; ein 4,5-Zentimeter-Holzstift, mit dem die Maultaschen alle auf eine einheitliche Größe gebracht wurden. Dann fanden sich die Maultaschen in einem großen Kessel wieder, um dort ihr erstes Bad zu nehmen.
Frisch aus der Brühe, wurden die Maultaschen mit dem mitgebrachten Kartoffelsalat serviert.
Ursprung der Maultasche
Das Bild dieses Festmahls dürfte entfernt daran erinnert haben, wie es in dem Kloster ausgesehen haben könnte, in dem dieser „Betrug an der Fastenzeit“ seinen Ursprung hatte: Die Maultasche als geschicktes „Versteck“ für Fleisch in vielen anderen Zutaten.
Die Daheimgebliebenen bekamen auch noch die Chance, zu probieren – vielleicht auch Maultaschen kombiniert mit Schmelzzwiebeln – denn zum Schluss gab es noch 190 übrige Maultaschen, die mit nach Hause genommen werden konnten.