Gerhard Müller auf seiner Reise durch das wilde Osteuropa. Foto: Müller

Gerhard Müller ist in 25 Etappen nach Moldawien ins Donaudelta an die Grenze zur Ukraine gereist. Von seiner Reise berichtet er nun an der VHS Baar.

Was passiert, wenn man sich ohne E-Motor, aber dafür mit einer Gitarre auf dem Rücken auf den Weg Richtung Osten macht? Gerhard Müller, vielen bekannt unter seinem Künstlernamen Gessel, hat genau dieses Abenteuer gewagt und lädt nun dazu ein, ihn auf seiner außergewöhnlichen Reise zu begleiten. Am Mittwoch, 8. April, verwandelt sich die VHS Baar am Hindenburgring 34 in Donaueschingen von 19 bis 22 Uhr in einen Ort voller Fernweh und Rhythmus.

 

Wie die VHS in einer Pressemitteilung schreibt, berichtet Müller dann von 25 Etappen, die ihn von Serbien über Bulgarien, durch Rumänien und sogar bis nach Moldawien führten. Sein Ziel war das weitläufige Donaudelta an der Grenze zur Ukraine. Es ist eine Strecke von mehr als 1500 Kilometern, die er allein durch Muskelkraft, ein klassisches Fahrrad und reine Willensstärke bewältigte.

Die Erzählung ist dabei so vielfältig wie der Strom der Träume selbst. Von der Einsamkeit staubiger Landstraßen über den befreienden Sprung in die Fluten des Schwarzen Meeres bei Constanta bis hin zum quirligen Ausklang der Tour in der Metropole Bukarest nimmt Gessel sein Publikum hautnah mit.

Musik verbindet die Kulturen

Das Herzstück dieser Tour war jedoch der Rhythmus, denn in 18 verschiedenen Städten packte er seine Gitarre aus. Ob in belebten Fußgängerzonen oder kleinen Restaurants am Wegesrand, die Musik wurde zur Brücke zwischen den Kulturen und öffnete ihm Türen sowie Herzen.

In Donaueschingen gibt er diese tiefgründigen Anekdoten, spannenden Begebenheiten und Lieder nun zum Besten. Begleitet von zahlreichen schönen Bildern entsteht ein lebendiger Abend, der mal rätselhaft und mal heiter die Seele Osteuropas einfängt.

Kein klassischer Reisebericht

Dieser Abend unter der Leitung von Gerhard Müller ist weit mehr als ein klassischer Reisebericht. Es ist ein Plädoyer für das Unvorhergesehene und ein Mutmacher für alle, die ihren eigenen Eingebungen folgen wollen, auch wenn andere es vermeintlich besser wissen. Wer erfahren möchte, wie es sich anfühlt, dem Ruf der Ferne wagemutig und beharrlich zu folgen, ist herzlich willkommen.

Der Eintritt für diesen besonderen Abend beträgt zwölf Euro bei Voranmeldung, während Kurzentschlossene an der Abendkasse für 15 Euro dabei sein können. Es ist die perfekte Gelegenheit für Radreisende, Musikanten und alle Menschen, die sich für die Geschichte interessieren.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung steht die Website www.vhs-baar.de zur Verfügung. Alternativ können Interessierte direkt unter der Telefonnummer 0771/10 01 oder per E-Mail unter der Adresse team@vhs-baar.de Kontakt aufnehmen.