Glückwünsche zur Neueröffnung überbringt Francesca Hermann an Serkan Özdemir, der die Fubar eröffnet. Foto: Raphael Sickinger

Ein neuer Treffpunkt für lange Abende: Mit der Fubar bringt Serkan Özdemir frischen Schwung ins Furtwanger Nachtleben.

Im Alten Furtwanger Hof in der Bismarckstraße kehrt wieder Licht ein. Serkan Özdemir hat die Türen der Fubar geöffnet und lädt zu Billard, Darts und Cocktails ein.

 

Für den 32-Jährigen war klar, dass man in Furtwangen „wieder etwas beleben“ muss. „Wir haben nichts“, sagt der Pächter. Es gebe zwar das ein oder andere Lokal, es brauche allerdings noch mehr Abwechslung. In seinen Augen fehlt das breit gefächerte Angebot in Furtwangen, wie zum Beispiel eine Bar für die vielen Studenten.

Özdemir bringt schon jede Menge Erfahrung mit. Er ist zwar ausgebildeter Lagerist, hat aber bereits in jungen Jahren in der Pizzeria seines Vaters geholfen. So wurde er schließlich in die Gastronomiebranche mit hineingezogen. Neben der Fubar betreibt er noch die Otantik-Lounge in der Allmendstraße.

Neue Einrichtung

Die Inneneinrichtung hat Özdemir mit seinem Team auf die Beine gestellt – neue Sofas, Dekorationen, eine neue Theke sowie ein Billardtisch und Dartautomaten. Die neue Einrichtung hinterlässt insgesamt einen modernen und schönen Eindruck. Zusammen mit drei weiteren Arbeitskräften und einem aushelfenden Studenten betreibt er die Bar. Der Hauptbereich ist rauchfreie Zone, in den Nebenräumen ist das Rauchen erlaubt – der Grund, weshalb die Fubar erst ab 18 Jahren zugänglich ist.

Der Innenraum ist mit neuen Sofas, Dekorationen, Tischen und Stühlen aufgewertet. Foto: Raphael Sickinger

„Der Dartraum hat am meisten Zeit gebraucht, es war davor nur ein Betonklotz“, so Özdemir. Mit drei elektrischen Dartautomaten steht der neu eingerichtete Dartraum, in dem auch Turniere und Wettkämpfe geplant sind, für alle Dartfans zur Verfügung.

Drei Dartautomaten befinden sich im Nebenraum. Foto: Raphael Sickinger

„Die Fubar soll ermöglichen, dass man was essen gehen, nach dem Essen eine gemütliche Runde Billard spielen oder einen Cocktail zusammen trinken kann“, betont der Pächter. Neben Cocktails stehen die Klassiker wie Bier und Mischgetränke zur Auswahl. Die Musikrichtung wurde ebenfalls an das Ambiente angepasst, Musik aus den 80ern, 90ern, 2000ern und den Charts wird in der Fubar laufen.

Der zweite Nebenraum der Fubar ist mit einem Billardtisch ausgestattet. Foto: Raphael Sickinger

Die Neueröffnung war bislang ein voller Erfolg – vor allem Studenten nutzen die Gelegenheit den Abend ausklingen zu lassen, berichtet Özdemir. Seit Anfang April hat die Fubar geöffnet.

Pläne für die Zukunft

Über die Zukunft der Fubar hat sich Özdemir ebenfalls schon Gedanken gemacht. Zeitnah soll ein Ofen eingerichtet werden, damit neben Drinks auch Snacks wie Pizza oder Flammenküchen im Angebot sind. Perspektivisch soll zum reinen Barbetrieb noch ein Mittagstisch hinzukommen. Dafür muss aber zuerst eine Küche errichtet werden, so der 32-Jährige.

Die Fubar ist unter der Woche von 17 bis 1 Uhr geöffnet, bis 3 Uhr ausschließlich am Wochenende. Am Dienstag ist Ruhetag.