Trotz etwas spärlicher Zuschauer beim Umzug am Straßenrand herrschte anschließend in der Stadthalle beste Stimmung.
Der „Fasnetszischdig“ in Hornberg ist allen Generationen gewidmet. Vor allem aber freuen sich die Kinder auf den eigenen Umzug mit dem sich daran anschließenden Ball in der Stadthalle.
Etwas schade waren die spärlichen Zuschauer am Straßenrand. Vermutlich hatte der kurz zuvor niedergegangene heftige Schauer aus Schneeregen viele dazu bewegt, vom Besuch des Umzugs abzusehen.
Die meisten gingen darum wohl gleich in die Stadthalle, wo Prinzessinnen, Feen und Superhelden nach Herzenslust herumtollen konnten.
Echte Narrole beginnen ihre Laufbahn, sobald sie das Licht der Welt erblicken
Der Einzug von Narrenrat, Brunnenhansele, Hornberger Horn und denen, die wacker am Umzug teilgenommen hatten, eröffnete offiziell den Kinderball. „Heute sind die Kleinen ganz groß“, begrüßte Zunftmeister Antonio D’Ambrosio den Nachwuchs. Nach einer großen Schunkelrunde zeichnete D’Ambrosio den fünfjährigen Leo für seine eben solange Zugehörigkeit zur Zunft aus. Denn: Echte Narrole beginnen ihre närrische Laufbahn in Hornberg, sobald sie das Licht der Welt erblicken. Nach dreifachen Narri, Narro für den kleinen Leo, führten die „Minis“ unter der Leitung von Jessica Staiger, die für die Kindertanzgruppen der Zunft verantwortlich zeichnet, ihren tollen Piratentanz auf.
Wer alle Aufgaben bewältigt hatte, durfte sich etwas von den Spielsachen aussuchen
Moderiert wurde der kurzweilige Nachmittag von Julian Schreiner. Er gab dann auch den Startschuss zur Eröffnung der Rallye über verschiedene Spielstationen. Zu bewältigen waren unter anderem Geschicklichkeitsspiele wie „Fischen im Trüben“ und Eierlaufen. Nach jeder Station gab es einen Stempel auf der Laufkarte und war diese ausgefüllt, durften sich die Kinder auf einem mit Spielsachen üppig bestückten Tisch etwas aussuchen.
Kulinarisch versorgt wurden sie Besucher dort unter anderem mit Popcorn und Datschwecken. Ein Kuchenbuffet ergänzte die Speisekarte.
Das Ende der Fasnetszeit zelebrierte Alt und Jung bei Einbruch der Dunkelheit mit einem gemeinsamen Fackelumzug zum Viadukt. Dort wurde auf dem Wendeplatz mit lautstarkem Geheul und Gejauchze auf dem Scheiterhaufen symbolisch Hansele und Hexe verbrannt. Bereits vor dem Kinderumzug hatte die Narrenzunft das Stephanus-Haus im Schofferpark besucht. Gemeinsam mit den Senioren wurde zu Fasnetsmusik gesungen und geschunkelt.