Nach dem Unentschieden am vergangenen Wochenende müssen die Holzhausener in Fellbach ran. Foto: Fritsch

Gegen torgefährliche Fellbacher geht es am Samstag für den FC Holzhausen. Doch das Trainerteam sieht sich gut eingestellt auf den Gegner.

Beim FC Holzhausen lässt man nichts unversucht, so rief Emanuele Ingrao noch mal beim WFV an, was die lange Sperre für Fabio Pfeifhofer betrifft, bekam aber vom zuständigen Mitarbeiter nur die Antwort, dass man den Schiribericht beim Urteil herangezogen hat und die Vereine sich ja schließlich absprechen könnten. Damit ist das Thema endgültig durch, Pfeifhofer wird Holzhausen also noch drei Begegnungen fehlen und der Fokus richtet sich auf das Spiel gegen Fellbach.

Analyse der Gegner

Hier hat man sich natürlich einige Infos über den Gegner eingeholt. Was aber für jeden ersichtlich ist, ist das 13:10 Torverhältnis der Fellbacher nach vier Begegnungen. Das heißt: sehr offensivstark, aber bei zehn Gegentoren defensiv etwas anfällig. "Natürlich analysieren wir immer das Spiel des kommenden Gegners und richten unsere Taktik danach aus. Durchaus möglich, dass man dann während des Spiels etwas ändern wollen muss, aber hauptsächlich sind wir selbstbewusst genug, unser Spiel durchzuziehen", so Emanuele Ingrao. Sein gleichberechtigter Trainerkollege Pascal Reinhardt ergänzt dazu: "Natürlich wollen wir ungeschlagen bleiben, aber in dieser Liga müssen wir gegen jeden Gegner, ob der Essingen oder Fellbach heißt, 100 Prozent unserer Leistungsstärke abrufen, sonst ist nichts zu holen."

Nicht zu übersehen jedenfalls ist, dass die Mannen vom Fellbacher Max-Graser-Stadion mit Ali Ferati eine Offensivkraft im Team haben, die schon fünfmal eingenetzt hat.

Personell ändert sich im Kader des Trainerduos Reinhardt/Ingaro nicht viel. Youngster Max Brendle befindet sich noch im Urlaub und Simon Boks Praktikum beim HSV ist hinlänglich bekannt. Zudem ist der zuletzt sehr gut aufgelegte Marius Helmke ebenfalls im Urlaub.

Kein Risiko eingehen

Die beiden Sorgenkinder Domenico Mosca und Oli Grathwol haben zwar wieder mit der Mannschaft trainiert, hier will man aber keinerlei Risiko nach deren Verletzungen eingehen und beide noch schonen. Anders sieht es im Kasten aus, nachdem Kevin Fritz auch wieder vom Urlaub zurück ist. Hier wartet das Trainerteam das Abschlusstraining noch ab, um dann mit beiden Ausnahmekeepern, die auf etwa gleicher Leistungshöhe stehen, zu kommunizieren, wer in Fellbach letztendlich den Kasten hütet.

Natürlich würde man auf FCH-Seite das Ergebnis der Vorsaison unterschreiben, hier gewann man mit 3:2 bei der Mannschaft von Ada Fatih. Henning Schwenk hielt damals in der 90. Minute einen Elfmeter, der den Ausgleich bedeutet hätte.