Die baden-württembergische Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (links) informiert sich in Villingen-Schwenningen bei Michaela Ristic, Direktorin bei der Noerpel-Gruppe. Foto: Noerpel

Die baden-württembergische Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut informierte sich am Standort der Noerpel-Gruppe im Gewerbegebiet Salzgrube in Villingen.

Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus besichtigte die neue Speditionsanlage und tauschte sich mit Michaela Ristic, Direktorin nationale Netzwerkspedition bei der Noerpel-Gruppe, unter anderem über aktuelle Herausforderungen der Speditionsbranche aus, teilt das Unternehmen mit.

Bei einem Standortrundgang informierte sich die Ministerin über das Familienunternehmen Noerpel und die 2023 errichtete Speditionsanlage in Villingen-Schwenningen.

Im Anschluss nutzte sie die Gelegenheit, mit Michaela Ristic aktuelle Themen zu erörtern – wie beispielsweise das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder den Fachkräftemangel. Außerdem tauschten sich beide zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus.

„Beeindruckende Entwicklung“

„Die Entwicklung von Noerpel in den vergangenen fünf Jahren ist wirklich beeindruckend. Darauf können sie alle stolz sein. Zukunftsinvestitionen wie die neue Speditionsanlage hier in Villingen-Schwenningen sind ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“, erklärte Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Logistik ist weit mehr als der Transport von Waren von A nach B. Logistik verbindet Menschen, Unternehmen und Märkte und ist der Schlüssel zur globalen Vernetzung“, so die Ministerin weiter.

Ukrainische Flüchtlinge

Als wichtiges Thema diskutierten Nicole Hoffmeister-Kraut und Michaela Ristic auch die Frage, wie beispielsweise ukrainische Flüchtlinge einfacher in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden können. Seit Jahren fehlen in der Speditionsbranche vor allem qualifizierte Berufskraftfahrer und der Trend wird sich in Zukunft weiter verstärken, heißt es in der Pressemitteilung. Um hier gegenzusteuern, werden auf Bundesebene Verordnungen vorbereitet, die bürokratische Hürden abbauen und zugewanderten Fachkräften den Zugang zu ihrem Beruf erleichtern.

Die Noerpel-Gruppe

Die 1881 gegründete Noerpel-Gruppe ist eigenen Angaben zufolge einer der führenden Logistikdienstleister in Süddeutschland. Mit 28 Standorten in Deutschland, der Schweiz und Österreich, darunter in Villingen-Schwenningen, gilt das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Ulm als eines der am stärksten wachsenden Unternehmen der Branche.