Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl besucht gemeinsam mit Landtagskandidat Manuel Hailfinger, CDU, das Junginger Unternehmen.
Im Endspurt seines Wahlkampfes für die anstehende baden-württembergische Landtagswahl am Sonntag hatte sich der Christdemokrat Manuel Hailfinger den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen, Thomas Strobl, an die Seite geholt. Gemeinsam besuchten sie am Dienstagnachmittag die Firma Ridi in Jungingen.
In Empfang genommen wurden die beiden Politiker von Geschäftsführer Manfred Diez und dessen Frau Monica. Außerdem vor Ort: Bürgermeister Oliver Simmendinger. Dieser nutzte die Gelegenheit für einen Eintrag Strobls ins Goldene Buch der Gemeinde.
Beeindruckende Zahlen
Voraus schickte der Rathauschef ein paar Zahlen, die den Minister beeindruckten: Die 1400-Seelen-Gemeinde Jungingen hält gut 1000 Arbeitsplätze vor. Möglich macht das die „große Industrie“ – wobei das Unternehmen Ridi der größte Arbeitgeber ist. Überhaupt, so Simmendinger: „Wir haben hier eine gute Infrastruktur. Es ist alles da. Wir haben ein engagiertes Vereinsleben. Wir haben tolle Naturräume.“
Das ließ den Innenminister feststellen: „Jungingen ist nicht das Paradies – aber ganz knapp daneben.“ Die Killertalgemeinde sei ein „toller Wirtschaftsstandort“, lobte er. Bei Ridi, stellte er fest, „ist Expertise am Werk“. Denn Thomas Strobl weiß auch: „Mit Licht kann man unheimlich viel machen. Licht schafft Stimmung und Emotion.“
Und der Minister setzte nach: „Zukunft braucht Herkunft. Das kommt hier ganz gut zusammen.“ Und sei zugleich der Schlüssel für ein erfolgreiches Arbeiten im Unternehmen.
Kurzer Werksrundgang
Dem pflichtete der Firmenchef Diez nach einem kurzen Werksrundgang durch die Lackieranlage, vorbei an der Montagelinie und durch die Halle zur Blechbearbeitung, bei. Sein Unternehmen stehe für Nachhaltigkeit, Innovation und Zukunftsfähigkeit. An drei Produktionsstandorten, neben Jungingen in Zeuthen (Brandenburg) und Lodz (Polen), sind rund 650 Mitarbeitende beschäftigt. Dazu kommen 20 Vertriebsstandorte und Partner in Europa. Der Jahresumsatz bewegt sich bei 120 Millionen Euro.
Ridi stehe für Qualität „made in Germany und Europe“, wobei Manfred Diez deutlich machte: „Wir müssen als Europäer schauen, unsere Industrie zu schützen.“
An den Kunden kommen die Leuchten aus dem Hause Ridi vornehmlich über die Straße. Ein Problem: „Die letzten Kilometer sind die schlimmsten“ – sagt der Firmenchef und meint damit die B 27 („nur noch Stau“). Innenminister Thomas Strobl und der Landtagskandidat (und -abgeordnete) Manuel Hailfinger wissen um diese Verkehrsproblematik. „Wir nehmen das gerne mit“, versicherten sie.