Christine (von links) und Frank Held zeigen Minister Peter Hauk ihren landwirtschaftlichen Betrieb und sprechen die Herausforderung der regionalen Schlachtung an. Foto: Menzler

Im Rahmen seiner jährlichen Bahnfahrt besucht Landesminister Peter Hauk auch Hochdorf. Dort informiert er sich vor Ort über die Landwirtschaft und das Familienunternehmen der Hochdorfer Kronenbrauerei.

Landwirtschaft und Bierbrauen: Zwei Dinge, die in Hochdorf groß geschrieben werden. Zwei Dinge, die den Ort auch ein Stück weit repräsentieren. Und zwei Dinge, über die sich Landesminister Peter Hauk ein genaueres Bild macht.

 

Mit der Nagoldtalbahn reist er im Rahmen seiner jährlichen Bahnfahrt von Pforzheim bis nach Nagold. Der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz informiert sich dabei über verschiedene Projekte und Ortschaften im Ländlichen Raum. In diesem Jahr stand Hochdorf als eine der Haltestellen auf dem Plan.

Am Bahnsteig in Iselshausen angekommen, übernimmt Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann das Mikrofon. Im Reisebus, der die Gruppe nach Hochdorf bringt, informiert er zuerst über Nagold und seine Stadtteile. Über die kurvigen Straßen nach Hochdorf, und zum Hof von Christine und Frank Held. Die Familie setzt besonders auf den Ackerbau und die Viehzucht sowie regionale Produkte. Und das bereits in dritter Generation.

Regionale Schlachtung im Fokus

Besonders das Thema regionale Schlachtung interessiert den Minister. Denn darauf legt Familie Held viel Wert. Sie arbeitet eng mit einem Metzger aus Gündringen zusammen „Das wird auch so weitergehen, bis ich nicht mehr da bin“, unterstreicht der Metzger.

Allerdings dürfe er aufgrund einiger Richtlinien, nicht alles Fleisch verarbeiten. Somit müsse vieles auch nach Rottenburg auf den Schlachthof gebracht werden. Für eine nähere Schlachtung müsse es bessere Bedingungen geben. Eine Sache, für die sich Minister Hauk mehr einsetzen will. Wobei er auch mehrere Lösungsmöglichkeiten auflistet, die es bereits gebe.

Vom Hof geht es für die Gruppe zur Hochdorfer Kronenbrauerei – mit kleiner Überraschung. Denn die Killberg-Bläser empfangen die Gäste mit einem musikalischen Willkommensgruß. Auf dem Gelände der Brauerei informiert Familie Haizmann über ihr mittelständisches „typisches“ Familienunternehmen.

Bei der Kronenbrauerei informiert Familie Haizmann Minister Peter Hauk (Zweiter von links) über ihr Unternehmen. Foto: Menzler

Mehr Schutz im Ländlichen Raum

Dieses befindet sich bereits in der Führung der elften und zwölften Generation, seit Jahren baut die Familie den Großteil des benötigten Hopfens für ihre Biere selbst an und zudem gilt die Brauerei seit drei Jahren als klimaneutrales Unternehmen.

Hauk zeigt sich begeistert von seiner Bahnfahrt: „Es lohnt sich im Ländlichen Raum zu leben – und auch für ihn zu arbeiten.“ Egal wohin ihn seine Reise bringt, die Arbeit und Projekte vor Ort brächten ihn stets ins Staunen: „Es braucht aber einen noch größeren Schutz, um diese Kulturlandschaft zu erhalten.“