Zur alten Buche auf der Hohenschramberg wurde ein Schlauch gelegt. Foto: Pröbstle

Deutlich mehr Leben als noch am Montag zeigt die große Buche auf der Ruine Hohenschramberg. Sie wurde von den Mini-Burgpionieren seit Montag bewässert.

Schramberg - 500 Liter Wasser benötigt solch ein großer Baum derzeit pro Tag, so erzählt Karl Pröbstle. Und dieses vom bestehenden Brunnen an der Burg in einen alten Trog auf dem Burghof fließen zu lassen, um dann den Baum gießen zu können, das war eine der Aufgaben der rund zehn Burgpioniere.

Die Schiltach überqueren

Auftakt am Morgen war jedoch noch eine Aufgabe im Tal: Das Überqueren der Schiltach. Ausnahmslos Jungs seien es gewesen, die sich die Arbeit als Burgpioniere ausgesucht hätten.

Wasserleitung gelegt

Oben auf der Burg angekommen stand dann zunächst ein Säubern des alten Brunnentrogs an, bevor aus mehreren Schlauchstücken eine Wasserleitung von rund 80 Metern zu dessen Versorgung gelegt werden konnte. Dafür hatte es sogar Spenden von den Betreibern der Geisterbahn gegeben. Damit konnte dieser dann gefüllt werden.

Sechs Trink- und Vesperpausen

Damit nicht nur die Buche sich besser fühlt, sondern es auch den Burgpionieren gut ging, gab es täglich sechs Trink- und Vesperpausen – und sogar Mini-Schramberg-"Lieferando" wurde genutzt, um Teigtaschen oder auch Kaffee für die Helfer auf die Ruine zu liefern.

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