36 Jahre ist das Oberndorfer Freibad in seiner jetzigen Form schon in Betrieb. Jetzt ist eine Sanierung fällig. (Archivfoto) Foto: Wagner

Das Freibad muss für rund 17,5 Millionen Euro saniert werden. Beim Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ kam Oberndorf bisher nicht zum Zug. Wie geht es jetzt weiter?

Becken, Umkleiden, Rutsche: Die Punkte auf der To-do-Liste für die Freibadsanierung kosten einiges. Deshalb hatte man in Oberndorf auf finanzielle Hilfe im Rahmen des Sportstättenförderprogramms gehofft. In der ersten Runde kam das Projekt jedoch nicht zum Zug. Wie es nun weitergehen soll, wollten die Stadträte wissen.

 

Mit dem Programm Sanierung kommunaler Sportstätten, das über drei Jahre läuft, will der Bund kommunale Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung fördern.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Oberndorf in der ersten Runde zum Zug kommt, schätzte Bürgermeister Matthias Winter bereits im Februar als gering ein. Schließlich seien 3600 Interessensbekundungen mit einem Volumen von 7,5 Milliarden Euro eingegangen. Die erste Projektrunde mit 333 Millionen Euro war also enorm überzeichnet.

Nächster Versuch: Bäderprogramm

Schon da gab es jedoch einen Hoffnungsschimmer, zu dem Kämmerin Fabienne Gutierrez auf aktuelle Nachfrage von Reiner Emmering (SPD) nun nähere Informationen parat hatte. So stellt der Bund im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ 250 Millionen Euro gezielt für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit. Bis 19. Juni läuft der Aufruf.

Sollte Oberndorf da ebenfalls nicht zum Zug kommen, gäbe es noch eine weitere Chance bei der zweiten Runde der Sportstättenförderung im Herbst, stellte Gutierrez in Aussicht.