Ab September soll hier die Sport- und Festhalle in Tennenbronn entstehen. Foto: Axel Wegner

Die Planungen für die neue Sporthalle in Tennenbronn schreiten voran. Planer Thomas Müller rechnet mit einer baldigen Baugenehmigung.

In seinem Sachstandsbericht im Ortschaftsrat Tennenbronn erwartete Planer Thomas Müller „zeitnah die Baugenehmigung“ für den geplanten Baustart im September 2026.

 

Aktuell befinden sich die Planungen in den Leistungsphasen fünf und sechs für die Ausführungsplanung und die Vorbereitung der Vergaben. Vor der Durchführung der ersten Vergabeverfahren muss die Entscheidung über eine Förderung aus dem Bundesprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“ abgewartet werden.

Diese Entscheidung war für Anfang März angekündigt, ist aber wegen Überzeichnung des Programms erst nach Ostern zu erwarten. Dann könnte auch ein Antrag auf KfW-Förderung gestellt werden. Nach dem aktuellen Bauzeitenplan sollen die Gewerke Rohbau, Zimmerarbeiten und Dachabdichtung ab Mai europaweit ausgeschrieben werden. Mit dem Baubeginn im September sollen über die Wintermonate die Erd-, Verbau-, Dränage- und Rohbauarbeiten ausgeführt werden. Dafür sind Baukosten von 3,3 Millionen Euro eingeplant.

Fassade mit Fichtenholz

Die verkehrliche Erschließung der Halle soll über die neu eingerichtete Anbindung an die Landesstraße mit einem Linksabbieger und über eine Abfahrtsrampe mit drei Prozent Gefälle auf den Parkplatz erfolgen. Die Fassade für den Holzbau soll in einer Holzlamellenoptik in Fichte ausgeführt werden. Wegen der einheitlichen Vergrauung wurde für Fichte entschieden und gegen Weißtanne.

Im Innenausbau sind sechs verschiedene Bodenbeläge geplant, für die Halle ist Parkett vorgesehen und für die Bühne Linoleum.

Für die Außenanlage ist Betonpflaster günstiger. Die Kostenberechnung für die Halle liegt bei 13,27 Millionen Euro. Die Zufahrt zur Baustelle geht von beiden Seiten.