Kein Wasser mehr ist im Schwimmerbecken, die Vorarbeiten haben begonnen. Auf den Neustart im nächsten Jahr freuen sich Gerd Hieber (von links), Melanie Alt, Kathrin Richter-Hönes und Markus Huber. Foto: Kopf

Für knapp mehr als eine Million Euro wird das Glatttalfreibad in Bettenhausen erneuert. Dornhans Bürgermeister Markus Huber und Sulzer Bürgermeister Gerd Hieber informierten vor Ort über die geplante Maßnahme.

Dornhan-Bettenhausen - Der Förderverein Glatttalfreibad hat bereits ganze Arbeit geleistet. Das Becken im Freibad ist abgepumpt und die Folie auf dem Grund in Eigenleistung abgezogen. Die Baumaßnahmen können beginnen.

"Die Durchströmung im Becken war nicht mehr ausreichend. Die Beckenfolie muss ausgetauscht werden, der Umlauf und die Leitungen werden erneuert", erklärt Markus Huber den Grund für die Arbeiten. Kathrin Richter-Hönes von "Richter + Rausenberger Bäderbau" ergänzt: "Die Beckenhydraulik war unterdimensioniert." Die Arbeiten lässt man sich einiges kosten. Kalkuliert sind 1,04 Millionen Euro, vom Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) gibt es Zuschüsse im Wert von 363 000 Euro.

Dornhan und Sulz beteiligt

Die geplante Wiedereröffnung des Bades terminiert Huber auf Juni 2022. "Daher fangen wir jetzt schon an, um keine Badesaison zu verpassen." Als Träger des Bades fungieren sowohl die Stadt Dornhan, als auch die Stadt Sulz. Auch Bürgermeister Hieber hebt die Bedeutung des Bades hervor: "Wir sind sehr froh, dass es dieses Bad gibt. Gerade zu Corona-Zeiten, wenn viele Menschen daheim bleiben, ist es enorm wertvoll."

Als Belohnung für den engagierten Einsatz spendierte Gerd Hieber der Vorsitzenden des Fördervereins, Melanie Alt, vor Ort 30 Freikarten für das Sole-Freizeitbad "Susolei" in Sulz. Dieses hat noch bis Donnerstag, 30. September, täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet.

"Es ist wichtig, lokale Angebote zu haben", betonte Bürgermeister Huber. Er informierte, dass die Saison in Bettenhausen insgesamt sehr gut gelaufen sei, und teilte mit, dass man sich auf die Nachfolgersuche für den Kiosk begeben werde.

Wer bei den Arbeiten ebenfalls mit anpacken will, darf sich bei Melanie Alt melden. Der Förderverein beteiligt sich neben der Arbeitsleistung mit 20­ 000 Euro.

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