Groß war die Euphorie, als der US-Sportartikelhersteller Reebok 2006 unter das Dach von Adidas kam, doch die ist längst verflogen. Foto: AFP/Christof Stache

Die US-Sportartikelmarke Reebok kommt wieder in amerikanische Hände. Eigentümer Adidas stößt sie nach 15 Jahren ab und verkauft sie für bis zu 2,1 Milliarden an den US-Konzern Authentic Brands. Strategisch wusste Adidas nie so recht, wohin es mit der Marke gehen sollte.

Herzogenaurach - Herbert Hainer jubelte über den Paukenschlag, der ihm im Sommer 2005 gelungen war. „Das ist eine einmalige Chance und ein Meilenstein für uns“, sagte der damalige Adidas-Chef als er bekannt gab, dass Adidas die US-Sportartikelmarke Reebok für 3,1 Milliarden Euro kaufe und sie ab 2006 zum fränkischen Unternehmen gehören werde. Perfekt zueinander passe man. Nun könne Adidas dem weltgrößten Sportartikler Nike auf dessen US-Heimatmarkt ernsthaft zu Leibe rücken. „Ich sehe keine Risiken für diese Übernahme“, betonte Hainer. Doch dies war eine Fehleinschätzung. Sein Nachfolger Kasper Rorsted verkauft deshalb Reebok nun an die US-Beteiligungsfirma Authentic Brands Group (ABG).

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