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Milliarden für die Bildung Baden-Württembergs Hochschulen bekommen mehr Geld

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Aufgrund der Corona-Krise bleiben die Hörsäle vorerst leer. Doch der Unterricht an den Hochschulen geht digital weiter. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Überraschende Einigung: Land und Hochschulen haben nach langem Feilschen jetzt doch einen neuen Finanzierungsvertrag unterzeichnet. Es geht um zusätzlich 1,8 Milliarden Euro über fünf Jahre.

Die baden-württembergischen Hochschulen bekommen von 2021 bis einschließlich 2025 insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro zusätzlich. Der Vertrag dazu ist nach Angaben der grün-schwarzen Landesregierung jetzt unter Dach und Fach. Das Land und die Hochschulen hatten monatelang um die Details gerungen.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) teilte am Mittwoch mit: "Die Vereinbarung sieht vor, dass die Hochschulen bis 2025 einen verlässlichen finanziellen Aufwuchs von durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr erhalten." Insgesamt entspreche dies zusätzlichen Mitteln für die Hochschulen in den fünf Jahren von 1,8 Milliarden Euro.

Der Vertrag gilt für die staatlichen Hochschulen im Südwesten, an denen rund 330 000 Studenten eingeschrieben sind. Die Hochschulen bekommen Geld vom Land. Geregelt wird das im sogenannten Hochschulfinanzierungsvertrag. Der derzeitige Vertrag gilt seit 2015 und läuft Ende 2020 aus. Der neue Vertrag wurde wegen der Corona-Krise im Umlaufverfahren und ohne Festakt unterzeichnet.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sagte: "Die Vereinbarung ist ein klares Bekenntnis des Landes zu seinen Hochschulen." Diese trügen wesentlich dazu bei, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Als Beispiele nannte er den Klimawandel, den Wandel in der Automobilindustrie und im Gesundheitswesen sowie ganz aktuell die Corona-Pandemie. Die Hochschulen seien gleichermaßen Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber. Sie bildeten die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg und den Wohlstand im Land.

Die Hochschulen hatten wiederholt erklärt, sie seien unterfinanziert. Wenn nicht deutlich mehr Geld komme, seien Lehre, Forschung und letztlich Studienplätze gefährdet. Sie verwiesen etwa auf die stark gestiegenen Studentenzahlen in den vergangenen 20 Jahren. Die jetzt vereinbarten 1,8 Milliarden Euro entsprechen rein rechnerisch gesehen einem Plus von rund 360 Millionen Euro pro Jahr. Dazu kommen jedes Jahr 285 Millionen Euro, die bislang nur befristet gezahlt wurden und die künftig sicher jährlich für den Ausbau der Studienkapazitäten fließen sollen.

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