Der Tod des Jagdhunds Milan sorgt für Betroffenheit. Eine Leserin, Klaudia Binanzer, kann es nicht fassen.
Diese Tat macht fassungslos
Mit Erschrecken und Trauer haben wir am Freitagmorgen den Artikel über den Giftköder in Rangendingen gelesen. Als Erstes möchten wir der Familie von Milan unser herzliches Beileid zum Verlust des Familienmitgliedes aussprechen. Wir fühlen mit Ihnen. Und es ist zusätzlich noch schlimmer, da es ja ein herbeigeführter Todeskampf war, der zu diesem Verlust führte!
Wir sind entsetzt, welche Formen des Hundehasses sich hier in Rangendingen gebildet haben. Ist es eine Folge der zuletzt geführten Diskussionen über Hundesteuer und „Verringerung“ der Hundezahl? Gehen Menschen so weit beziehungsweise ist das noch eine Form der Menschheit, mit der sich das Wort „human“ versteht? Wir denken nicht!
Eine Diskussion über einen jagdlich geführten Hund möchten wir nicht führen. Ich bin in einem Haushalt mit Jagdhunden aufgewachsen. Mein Vater als Jäger hatte angesägte Sprossen am Hochsitz vorgefunden und sah sich auch sonst einigen Anfeindungen entgegen. Jedoch dieser Fall hier ist eine vollendete Tötung (unserem moralischen Empfinden nach) und unser Entsetzen ist kaum in Worte zu fassen!
Bitte kommt in Rangendingen wieder auf eine sachliche Ebene runter und verhaltet euch wieder menschlich im besten Sinne! Wir alle haben einen Verstand und dürfen diesen auch benutzen!
Klaudia Binanzer, HechingenSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.