Spannende Einblicke erhielten die Mitglieder des Migrationsbeirats beim Rundgang durch die Trigema-Produktion in Burladingen. Foto: Steffen Maier

Der Migrationsbeirat hat die Trigema-Produktion in Burladingen besucht und mit Geschäftsführerin Bonita Grupp gesprochen.

Hinter die Kulissen bei Trigema haben die Mitglieder des Migrationsbeirats unlängst geblickt. Neben einer Werksführung stand ein Austausch mit Geschäftsführerin Bonita Grupp auf dem Programm.

 

Beim Rundgang durch die Produktion erfuhren die Mitglieder des Migrationsbeirats diverse Details zu den Arbeits- und Herstellungsprozessen bei dem Textilhersteller, der großen Wert auf regionale Wertschöpfung legt, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts Zollernalbkreis.

Über 40 Nationalitäten finden sich bei den Trigema-Mitarbeitern

Hautnah verfolgten sie mit, welche Stationen jedes einzelne Kleidungsstück durchläuft. Das Engagement des Unternehmens in der Flüchtlingshilfe sowie die Beschäftigung geflüchteter Menschen standen im Mittelpunkt des Austauschs zwischen Geschäftsführerin Bonita Grupp, dem Trigema-Personalteam und dem Migrationsbeirat.

Auch Landrat Günther-Martin Pauli, Sozialdezernent Georg Link und Thomas Zizmann, Leiter des Amts für Zuwanderung und Integration waren bei dem Gespräch mit dabei. Etwas mehr als ein Drittel der Trigema-Mitarbeiter haben ausländische Wurzeln, die Belegschaft weist über 40 Nationalitäten auf.

Im Verlauf der Arbeitssitzung tauschten sich die Mitglieder des Migrationsbeirates zudem über die aktuellen Aktivitäten im Rahmen der Arbeitsgruppen aus.

Die AG Kinder und Jugend ist im Austausch mit Schulen – vor allem mit denjenigen, die einen hohen Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund aufweisen – und steht in Kontakt mit dem jeweiligen Lehrpersonal.