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Meßstetten Zeitzeugin führt durch das Stasi-Gefängnis

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Die Schüler der Kursstufe erfuhren in Berlin viel über die deutsche Geschichte. Foto: Seng Foto: Schwarzwälder Bote

Meßstetten. "Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin": Zum Ende des Schuljahres hin war die Kursstufe eins – elfte Klasse – zur Studienfahrt in die Bundeshauptstadt aufgebrochen. Insgesamt 14 Schülerinnen und sieben Schüler, begleitet von ihren beiden Tutorinnen Alexandra Löffler und Sophie Seng, verbrachten die Tage bei kühlen Frühjahrstemperaturen in der historischen und politischen Bundesmetropole.

In diesen fünf Tagen gab es eine Menge zu sehen und zu tun: Neben den Besuchen des Bundestages und Bundesrates sowie den Museumsführungen blieb den Schülern stets genug Zeit, Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Und das nutzten sie nach individuellem Interesse: zum Bummeln, zum klassischen Sightseeing, um das Olympiastadion zu bestaunen und zum Knipsen kreativer Fotos für den eigenen Instagramaccount.

Auch die Kultur kam nicht zu kurz: Ein Ballettbesuch in der neuen Oper "Unter den Linden", die Theatervorstellung des politischen Kabaretts Distel und ein langer Abend in der Schülerdiskothek Matrix machten die Nächte unvergessen.

Höhepunkte waren die dreistündige Fahrradtour entlang der Berliner Mauer sowie die Führung durch das ehemalige Stasigefängnis Hohenschönhausen mit der Zeitzeugin Siggi Grünewald, die dort 1981 als einer von insgesamt 250 000 politischen Häftlingen bis 1989 in der DDR unter dem diktatorischen Regime gelitten hatte. Hinzukam das Glück, im Deutschen Bundestag eine Diskussion der Parlamentarier während der Sitzungswoche live zu erleben. Vorgelegt wurde ein Gesetzentwurf des Innenministeriums zum Thema "Fachkräfteinwanderungsgesetz", ein unter den Parteien strittiger Punkt und damit für die Schülerinnen und Schüler eine spannende und lehrreiche Stunde.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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