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Meßstetten Von Schottland in die "neue Welt"

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Facettenreich ist das Konzert gewesen, das der Musikverein Meßstetten in der Lamprechtskirche gegeben hat. Mehr als 100 Besucher hörten gerne zu.Fotos: Franke Foto: Schwarzwälder Bote

Deutlich mehr als 100 Besucher haben sich in der Lamprechtskirche an einem facettenreichen Konzert, das der Musikverein Meßstetten zugunsten des Kindergartens "Kunterbunt" gegeben hat, erfreut.

Meßstetten. Von der Polka bis zum Kirchenlied reichte die Spannweite der Stücke, von zarten Zwischentönen über die Klänge schwungvollen Jazz bis zur Breite bekannter Filmmusik präsentierte sich das Repertoire. Reichlich Beifall und der deutlich erkennbare Wunsch nach Zugaben zeugten von der Zufriedenheit der Gäste beim Benefizkonzert in der Lamprechtskirche.

Pfarrer Reinhold Schuttkowski dankte bei seiner Begrüßung Martin Fetzer für die großzügige Geste des Musikvereins. Das Konzert in der Kirche sei etwas Besonderes, betonte er und lud gleich zum Sektempfang im Anschluss an das Konzert ein.

Mit der "Festivus Fanfare" gelang den Musikern ein perfekter Auftakt, in dem das hohe Blech besonders strahlen durfte, so, wie es Sandra Dreher angekündigt hatte. Sie moderierte im Wechsel mit Michael Schlecht die Stücke an. Er war es, der vor dem nächsten Stück ein wenig Werbung um den Nachwuchs für das Blasorchester einschaltete. Vielleicht, so meinte er, werde eines der Kinder von heute in 30 Jahren eine Polka ankündigen, so wie er es jetzt tue.

Man wurde musikalisch mit "Highland Cathedral" mal in das schottische Hochland entführt, mal in den Film "Forrest Gump" eingeladen. Immer wieder entstanden dabei Traumbilder dank der starken Ausdruckskraft, zu der Dirigent Andreas Bott seine Musiker führte. Dass wochenlange Vorbereitungen für diese Leistungen nötig war, lag auf der Hand. Das sei einer der Gründe gewesen, warum man das Konzert trotz der Corona-Situation nicht absagen wollte. Man habe auch zugrunde gelegt, dass die Besucher selbst in der Lage seien, verantwortungsvolle Entscheidungen für sich zu treffen.

Anmutig war das Stück "Die nächtlichen Tränen", zu denen Michael Schlecht die Solotrompete blies. "Sypatria" und die "herzzerreißende" Melodie "Gabriellas Song" folgten. "Alpine Inspirationen" weckten den Eindruck einer Bergwanderung. Getragen und von einem Solobeitrag verfeinert war "My Dream" von Peter Leitner. Feiner Big-Band Sound erklang in der Mitte des Stücks "Concerto d’ Amore", traurige Stimmung erzeugte das Orchester hingegen beim "Largo" aus der 9. Sinfonie "Aus der neuen Welt" von Antonín Dvorák.

Dem offiziellen Abschlussstück, dem "Kaiserin Sissi Marsch", folgten noch das Kirchenlied "Großer Gott, wir loben dich" und noch einmal "Gabriellas Song". Martin Fetzer, der Vorsitzende des Musikvereins, erzählte von der Diskussion innerhalb des Orchesters über die Frage, ob eine Polka in die Kirche passe. Das Abstimmungsergebnis darüber hat das Publikum mit einem großen Applaus eindeutig goutiert.

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