Fünf Hirsche verließen ihr Revier. Foto: Hohmann

Baum stürzt auf Zauntor von Rothirschgehege. Tiere verlassen Revier und kommen zurück.

Meßstetten - Der vergangene schwere Wintersturm hat im Meßstetter Wildgehege etliche Bäume gefällt. Zum einen wurde dabei der Trennzaun zwischen Wildsauen und Damhirschen eingeknickt, sodaß die Sauen die Nachbarn besuchten.

Wesentlich dramatischer waren die Folgen eines Baumsturzes auf ein älteres, großes Zauntor des Rothirschgeheges. Den schmalen Durchlas nutzten gleich fünf Hirsche, um ihr Revier zu verlassen, dabei auch die beiden "Kapitalen", ein Zwölf- und ein 18-Ender. Die Schäden wurden schnell behoben.

Die Sorge über den möglichen Verlust war allerdings groß, denn ausgebrochene Rothirsche werden in der Region regelmäßig zum verpflichtenden Abschuss durch die örtlichen Jagdberechtigten freigegeben. Um so größer war die Erleichterung, als – wenige Stunden nach Legen einer "Futterspur" – alle Ausbrecher den Weg zurück ins Gehege nahmen.

Jetzt hoffen die Betreiber auf baldige Wetterbesserung, um alle Schäden, zusammen mit dem Team des Stadtförsters, zu beseitigen. Der 18-Ender hat mittlerweile sein Geweih abgeworfen. 

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