Familientag in der Schulmensa – die Einladung zum Herbstmenü nahmen viele an. Foto: Lissy Foto: Schwarzwälder-Bote

Gymnasium und Realschule Meßstetten luden zum Herbstmenü ein

Von Werner Lissy

Meßstetten. Mit einem Essen in der Mensa haben Gymnasium und Realschule Meßstetten sich am Tag der Schulverpflegung in Baden-Württemberg beteiligt. Unter dem Motto "Schule ist coolinarisch" waren die Eltern zu einem Testessen eingeladen; auf der Speisekarte stand das landesweit angebotene Herbstmenü – oder richtiger: drei Menüs, zwischen denen man wählen konnte.

Der Besucherandrang war überwältigend. In kürzester Zeit bildeten sich zwei lange Schlangen vor der Essensausgabe. Die Sitzplätze in der Mensa reichten bei weitem nicht aus, und so mussten viele Eltern in den Aufenthaltsraum ausweichen – auch der war bald voll besetzt. Sehr zu Freude der Schulleiter von Gymnasium und Realschule, Norbert Kantimm und Martin Unterweger, sowie des Hauptamtsleiters Johannes Ritter: Die Gäste, so hieß es in den Grußworten, hätten eine Situation geschaffen, wie man sie von normalen Schultagen nicht kenne. Dabei würde man sich wünschen, die Mensa jeden Tag so stark frequentiert zu sehen, denn je mehr sie in Anspruch genommen werde, desto stabiler sei der Preis. Ein Menü kostet derzeit 3,60 Euro; dank einem Zuschuss der Stadt Meßstetten in Höhe von jeweils einem Euro zahlen die Schüler aber nur 2,60 Euro pro Essen.

Feine Kürbissuppe und vegetarisches Chili

Und was gab es nun zu Essen? Cremig feine Kürbissuppe, Döner mit Putenfleisch, Rohkostsalat, Joghurt und scharfe Tomatensoße. Fleichverächtern wurde vegetarisches Chili mit Naturreis und Blattsalat angeboten, als drittes Menü stand Couscous mit Gemüse und Hähnchenbrustfilet sowie Blattsalat zur Auswahl, und als Nachtisch wurde ein Birnen-Apfel-Pflaumenkompott gereicht. Den Eltern schmeckte es vortrefflich; sie langten bei allen Menüs kräftig zu, die Teller waren am Ende alle leer gegessen, und man hörte nur positive Urteile: Hier könne man seine Kinder problemlos und guten Gewissens essen lassen.

Nun liegt es an den Eltern, ihre Kinder für das Mensaessen zu begeistern. Mangel an Abwechslung kann kein Problem sein; die Caterer bieten nur alle zwei Monate das gleiche Essen an. Ein Nachteil: Auf Schüler mit Diabetes kann keine Rücksicht genommen werden.

Das Gymnasium beteiligt sich übrigens an dem Wettbewerb "Spot an für die Mensa", der im Rahmen der Aktion "Wir machen mit" – Träger sind die Sektion Baden-Württemberg der Gesellschaft für Ernährung, die Vernetzungsstelle Schulverpflegung und die Initiative für clevere Ernährung in Baden-Württemberg – ausgerichtet wird. Zu gewinnen gibt es unter anderem eine Trinkwasseranlage, Premiere-Feiern im Kino, Gutscheine für Lebensmittel und für Aktionen in der Mensa sowie ein Literaturpaket.