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Meßstetten Sich selbst und der Natur nah sein

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Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Seit Ostern ist es möglich, bei einer Übernachtung im Schäferwagen auf der Bittenhalde die Natur und sich selbst neu zu erleben. Nun geht der Wagen in den Winterschlaf und Diakon Olaf Hofmann und Diakon Beatus Widmann ziehen Bilanz.

Meßstetten-Tieringen. Idyllischer könnte es kaum sein: Von Ostern bis Ende Oktober steht ein Schäferkarren auf einer von Wald umgebenen saftigen Magerwiese und bietet einen herrlichen Blick über die schwäbische Alb. Dort kann man sich zurückziehen und Natur pur erleben – abseits vom Alltagsstress und ohne WLAN.

"Der Schäferkarren auf der Wiese ist vielmehr ein Ort, an dem man sich auf seine Wurzeln besinnen kann als eine Herberge", erklärt Olaf Hofmann, Diakon für Freizeit und Tourismus. Darum komme es beim Schäferwagen nicht auf Tourismusaspekte wie Auslastung und Belegung an, sondern auf die Erlebnisse, welche die Besucher mit dem Wagen, der Natur und sich selbst machen. Ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse können die Gäste in einem Buch niederschreiben. Die Erfahrungen auf der Bittenhalde sind individuell, aber viele Gäste schreiben, wie überwältigt sie von der Natur waren, als deren Teil sie sich fühlten: "Zu sehen die Weite, welche sich ausbreitet, wenn oben angekommen. Zu hören der Grillensommerruf. Zu wissen, die Nacht ist nicht dunkel und zu fühlen: hier bin ich Mensch hier darf ich sein – zwischen frischem Holzgeruch und Lagerfeuerduft – das alles trägt mich."

Ergänzend zu den Übernachtungen im Schäferkarren ermöglicht Diakon Olaf Hofmann weiter Naturerlebnisse auf 900 Meter Höhe: Bei den Draußen-Nächten können Besucher an einem Lagerfeuer unter freiem Himmel übernachten. "Die Gespräche und Begegnungen, die so entstehen, gibt es nicht am Flachbildschirm", sagt Hofmann überzeugt. Das Wetter sei dabei nebensächlich – auch Sturm und Kälte sei eine Erfahrung, die zur Natur und sich selbst finden lasse.

Am Mittwoch, 23. Oktober, findet die letzte Übernachtung der Saison im Schäferwagen statt. Die Leiterin des Hauses Bittenhalde, Claudia Haasis, wird sich dann im bewusst spärlich eingerichteten Schäferwagen betten, bevor das "Tiny House" nach historischem Vorbild in sein Winterdomizil gebracht wird. Zwar sei auch eine Nacht in der winterlichen und kalten Natur eine Erfahrung, doch das raue Wetter im Winter nage an dem hölzernen Wagen. Mit einer Lesung von Anne-Maria Apelt "Grüne Wunder erleben" geht die Schäferwagen-Saison zu Ende.

Die Lesung findet ab 18 Uhr im Haus Bittenhalde statt. Im Anschluss sind die Besucher ,zum Schäferwagen bei der Grillhütte auf der Bittenhalde zu wandern, und mit einem Feuer und wärmenden Worten die Schäferkarrensaison zu beenden. Das Osterfeuer am 12. April eröffnet im kommenden Jahr wieder die Draußen-Saison beim Haus Bittenhalde.

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