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Meßstetten Sektionaltor ersetzt das alte Kipptor

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Das Feuerwehrhaus war eine der Stationen auf dem Rundgang des Ortschaftsrats.Archivfoto: Reich Foto: Schwarzwälder Bote

Mit den Maßnahmen für den Haushalt 2021 und den mittelfristig anstehenden Aufgaben hat sich der Ortschaftsrat Oberdigisheim bei seiner Ortsbegehung und seiner Sitzung beschäftigt.

Meßstetten-Oberdigisheim. Die erste Station des Gremiums war der Schwalbenweg. Die Straße weist einen der schlechtesten Zustandswerte in der Gesamtstadt Meßstetten auf; eine Sanierung scheiterte bisher an ungeklärten Eigentumsverhältnissen. Da das Problem jetzt gelöst wurde, sollen 2021 Grundstückskauf, Vermessungsleistungen und Planung der Sanierung erfolgen, damit die Maßnahme 2022 zügig umgesetzt werden kann.

Nächste Station war das Rathaus mit Feuerwehrmagazin und DRK-Garage. Rathaus und Feuerwehrmagazin werden mit Nachtspeicher- und Infrarotheizung sowie Öleinzelofen beheizt. Das Gremium war sich einig, dass dort schnellstens mit der Vorplanung begonnen werden sollte, damit Förderung beantragt werden kann. Diese beträgt bis zu 45 Prozent der Installationskosten. Aus Sicherheitsgründen muss das Kipptor der Anhängergarage der Feuerwehr durch ein Sek­tionaltor ersetzt werden. Gleichzeitig sollen auch das Tor an der DRK-Garage für das Ersthelfer-Einsatzfahrzeug und das am Salzlager ausgetauscht werden – zum einen, um ein einheitliches äußeres Erscheinungsbild zu bewahren, zum anderen, um das Ein- und Ausfahren des Rettungswagens erheblich zu erleichtern und zu beschleunigen.

Anschließend nahmen die Ortschaftsräte die Baustelle "Talwiesen" in Augenschein. Das Gremium zeigte sich sehr zufrieden mit dem Fortschritt der Baumaßnahme. Auch die Anwohner lobten Bauleitung und Arbeit der ausführenden Firma.

Die Innensanierung der Bärahalle war das nächste Thema. Diese Maßnahme war bereits 2020 auf der Wunschliste der Ortschaftsräte gestanden. 2021 soll zumindest die Planung in Auftrag gegeben werden. Die Bärahalle ist die älteste unter den Mehrzweckhallen der Stadtteile – und die einzige, deren Innenbereich mit Küche noch nicht grundlegend saniert wurde.

Weiter ging es zum Friedhof. Die Ratsmitglieder zeigten sich sehr zufrieden mit den neuen Urnenstelen; Anordnung und Ausführung, die Platzgestaltung und vor allem auch die handwerkliche Ausführung wurden hoch gelobt. Die hohen Randsteine auf der Bergseite des Asphaltweges sollen an drei Stellen abgesenkt werden, um den Zugang zu den Gräbern für gehbehinderte Personen zu erleichtern. Dabei sollen dann die übrigen Steine neu ausgerichtet werden.

Es folgte ein kurzer Zwischenstopp am Sinne-Erlebnis-Pfad. Das Gremium war beeindruckt vom gepflegten Zustand und dem neu angelegten Fußerfahrungsweg. Bei Gelegenheit sollen die Schotterwege ausgekoffert und neu aufgeschottert werden. Auf dem "Oberen Eckenberg" wurde der Zustand der Feld- und Wirtschaftswege begutachtet. Ein Teil der Schotterwege weist große Löcher auf und muss überarbeitet werden.

Am Stausee wurde erneut Halt gemacht. Ortsvorsteher Achim Mayer teilte mit, dass auf die ursprünglich geplante Abgrenzung von Radweg und Spielplatz durch Sträucher aus Sicherheitsgründen verzichtet werde, weil sie die Übersicht zu sehr einschränke und daher eher Gefahr als Schutz darstelle. Die Räte überzeugten sich davon, dass alle Wohnmobilstellplätze belegt und die Liegewiesen rund um den See hervorragend gemäht waren. Die zahlreichen Besucher hielten die Abstandsregeln ein, und auch die Polizei war gerade vor Ort, um nach dem Rechten zu schauen.

Als letzte Station steuerte der Ortschaftsrat das Geyerbad an, um mögliche Lösungen für das Problem nicht funktionstüchtiger Einlaufschächte und die Oberflächenentwässerung von Schotterwegen zu erörtern. Wenige Tage später tagte der Ortschaftsrat dann in der Bärahalle, um aus den Erkenntnissen der Ortsbegehung einen Maßnahmenkatalog für 2021 zu formulieren. So steht unter anderem die Sanierung der Straße "Sommerhalde" an. Mit Unterstützung des Fördervereins der Grundschule und des Ortschaftsrats soll für die Grundschüler gegenüber der Bärahalle ein Buswartehäuschen aufgestellt werden. Außerdem steht mittelfristig die energetische Sanierung der Geschossdecke im Kindergarten auf der Agenda.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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