Elftklässler entwickeln gemeinsam mit der Firma musikalisches Interstuhl ein Sitzmöbel. Foto: Haug Foto: Schwarzwälder Bote

Bildung: Schüler des Gymnasiums Meßstetten kreieren mit Interstuhl einen musikalischen Stuhl

Meßstetten-Tieringen. Musizieren und sitzen – eine einfache Idee wird professionell realisiert: Schüler des Meßstetter Gymnasiums haben die Firma Interstuhl besucht.

Diese Idee, Klangmöbel herzustellen, möchte der Seminarkurs der Klasse elf des Gymnasiums Meßstetten mit Hilfe des Tieringer Büromöbelherstellers Interstuhl in den kommenden Monaten realisieren. Dabei sollen die als Cajón bekannten kistenartigen Trommeln sowohl einen schönen Klang erzeugen, darüber hinaus aber auch bequem als Sitzmöbel nutzbar sein.

Um nun bestmögliche Resultate unter möglichst realistischen betriebswirtschaftlichen Bedingungen zu erreichen, haben die zwölf Schüler mit ihren betreuenden Lehrern Matthias Bucher und Markus Haug eine Schülergenossenschaft initiiert, welche die VR Bank Heuberg-Winterlingen als Partnergenossenschaft gewonnen hat.

Zum Auftakt dieser Kooperationen fand nun ein gemeinsamer Workshop bei Interstuhl in Tieringen statt. Zunächst wurden dort einzelne Etappen der Sitzmöbel-Produktion erkundet, im Anschluss die ersten Schülerideen im Plenum präsentiert und diskutiert. Die Schüler des Gymnasiums Meßstetten hatten sich in den vorangegangenen Schulstunden Gedanken über das geplante Produkt und über die betriebswirtschaftliche Organisation ihrer Schülerfirma gemacht. Durch weiteren Input von Interstuhl-Fachkräften, allen voran durch den Leiter Innovation und Sonderaufgaben, Joachim Schilling,den geschäftsführenden Gesellschafter Joachim Link sowie durch die Unterstützung der Bankvorsitzenden Cornelia Rosenau, Dietmar Blaß vom Genossenschaftsverband Baden-Württemberg und von Schulleiter Norbert Kantimm kamen die Elftklässler ihrem Ziel einen deutlichen Schritt näher.

In den nächsten Wochen versuchen nun die Schüler und ihre Lehrer genau ihre Ideen und Rückmeldungen möglichst effizient in den Schaffensprozess einfließen zu lassen, so dass zeitnah ein Klangmöbel-Prototyp realisiert wird.