Für die Reaktivierung der Neidinger Mühle fließen 2,8 Millionen Euro an Fördermitteln an den Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe (Symbolbild). Foto: dpa/Monika Skolimowska

Insgesamt 2,8 Millionen Euro an Landes-Fördermitteln erhält der Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe mit Sitz in Meßstetten für die Reaktivierung des Wasserwerks Neidinger Mühle.

Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels und der damit verstärkt einhergehenden Hitze- und Trockenphasen unterstützen die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen mit Landesmitteln die Sicherung der Wasserversorgung in den Landkreisen Zollernalb, Sigmaringen, Tuttlingen und Rottweil.

 

Dazu gehört auch die Reaktivierung der Neidinger Mühle, welche der Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe mit Sitz in Meßstetten bereits ins Auge gefasst hat. Diese wird mit 2,8 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Die Reaktivierung soll helfen, den steigenden Wasserbedarf im Raum Meßstetten zu decken

„In den Sommermonaten steigt der Wasserbedarf stark an, und zeitgleich sind die Quellschüttungen stark rückläufig oder die Quellen versiegen“, so die baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walker.

Um den Mehrbedarf auch im Verbandsgebiet der Hohenberggruppe abzudecken, wird das stillgelegte Wasserwerk „Neidinger Mühle“ reaktiviert und die Aufbereitungsanlage modernisiert.

„Seit 2012 hat sich der Wasserbedarf um rund 35 Prozent erhöht“, sagt Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Aus diesem Grund ist es für die Region umso wichtiger, dass zukunftsfähige Versorgungskonzepte umgesetzt werden.“