Da knutscht der Elch: Das Adventsfest des Meßstetter Gymnasiums war ein Erfolg. Foto: Ramsperger Foto: Schwarzwälder-Bote

Gymnasium Meßstetten startet mit Adventsfest in Weihnachtszeit

Von Sina Ramsperger

Meßstetten. Mit seinem traditionellen Adventsfest ist dem Gymnasium Meßstetten wieder ein perfekter Start in die Weihnachtszeit gelungen. Besinnliche, gelöste Stimmung war allgegenwärtig.

Bereits beim musikalischen Auftakt der Klasse 5b mit dem Weihnachtslied "Kleine Kinder, große Kinder" und dem Öffnen der Türen eines überdimensionalen Adventskalenders, machte sich weihnachtliches Flair in der Aula breit. Stephan Maulbetsch, der die Moderation übernahm, klärte das Publikum gleich darüber auf, wieso der Christbaum, der schon seit Jahren in der Weihnachtszeit immer in der Aula seinen Platz findet, dieses Mal nicht dekoriert war. Den drei Schülern Lena, Nina und Alexander oblag es nämlich am Samstag, diese Aufgabe zu übernehmen und bis zum Ende des offiziellen Teils diesen mit den Utensilien aus dem Adventskalender zu schmücken. Schulleiter Norbert Kantimm fand das Engagement der Eltern, Schüler und Lehrer lobenswert, die sich jedes Jahr unermüdlich den Vorbereitungen des Adventsfestes widmeten. Er schloss mit den Worten: "Ich freue mich, diese Schule leiten zu dürfen." Anschließend trat ein Chor von 100 Schülern der Klassen 5 und 6 mit dem englischen Weihnachtslied "The Little Drummer Boy" auf, dirigiert von Stephan Maulbetsch und am Keyboard von Magnus Lopez-Diaz begleitet. Auch die 6c beteiligte sich am Programm mit einem Sketch, der in englischer Sprache vorgetragen wurde. Gemeinsam erzählten die Sechstklässler die Geschichte von Rudolph dem Rentier in einer etwas abgewandelten Version. Wohlwollen wurde auch der Klasse 7b entgegengebracht, die mit dem Pachelbel-Kanon in D-Dur an Blockflöten und Xylophonen auftraten. Die Sechstklässler zeigten außerdem noch, wie die Kinderhilfe Sansibar funktioniert, und bereiteten Plakate vor, die über die Arbeit der Initiatorin Nicole Häffner informierte. Im Anschluss lockerten sie das Programm noch mit dem Flötenstück "Menuett" von Georg Friedrich Händel aus der Feuerwerksmusik auf. Ganz und gar nicht in das traditionelle Konzept des Adventsfest passte Stephan Maulbetschs Vorschlag, ein "Adventsfasten" zu veranstalten, wo doch sonst immer so geschlemmt wird. Neben ungezuckertem Kamillentee und Wasser bot er den Gästen ein sportliches Ausgleichsprogramm an: Die ganze Aula tanzte, klopfte und rappte unter der Anleitung des Musiklehrers weihnachtliche Spezialitäten wie "Pfeffernüsse", "Glühwein" und "Punsch". Ein Sketch über die Schattenseiten der Weihnachtszeit wie etwa Stress zeigten die Siebtklässler: Für viele, wie auch Birte und ihrer Familie, ist Weihnachten kein Fest der Liebe oder Gemeinsamkeit, sondern vielmehr der Enttäuschung. Die Meßstetter Gymnasiasten schlossen das offizielle Programm mit einem afrikanischen Stück – passend also zu der Kinderhilfe Sansibar, an die der Erlös gehen wird.