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Meßstetten Miss Germany: Lelia König eine Runde weiter

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Lelia König zählt zu den Top 10 im Bundesland Thüringen. Mit ihrer Teilnahme möchte sie andere Frauen inspirieren und ermutigen, an sich selbst zu glauben. Foto: Becker

Meßstetten - Entgegen ihres eigenen Erwartens ist Lelia König aus Meßstetten im Wettbewerb um den Titel Miss Germany eine Runde weiter. Ob sie nun Miss Thüringen wird, entscheidet eine Jury in den kommenden Tagen.

Lelia König ist nicht wie die meisten anderen Bewerberinnen bei der Miss-Germany-Wahl, wohl aber wie viele andere Frauen in ihrem Alter. Die 24-Jährige ist hübsch und selbstbewusst, jedoch nicht das, was man unter einem Modeltyp versteht (wir berichteten). Deswegen hat sich die gebürtige Meßstetterin, die aufgrund ihres Studienorts Jena für das Bundesland Thüringen antritt, nicht die größten Chancen ausgerechnet, nach dem Online-Voting unter die Top 10 in Thüringen zu kommen.

König hat den Wettbewerb kritisiert, nachdem sie es unter die 16 besten ihres Bundeslandes geschaffen hat. "Empower authentic Women" heißt das Motto in diesem Jahr. Der Wettbewerb suche Frauen, fernab der gängigen Schönheitsideale, die mit Charakter und Stärke punkten. Das hat König, die Sportmanagement studiert, zu ihrer Bewerbung bewogen, glaubte aber nach dem ersten Zusammentreffen mit der Konkurrenz nicht an ein Weiterkommen – schließlich machte es den Anschein, dass immer noch große, schlanke und hübsche Frauen die besten Karten haben.

Online-Abstimmung über Top acht aus zehn

Über acht der besten zehn entschied eine Online-Abstimmung, zwei weitere bestimmte die Jury. Über welches der beiden Auswahlverfahren es König in die Top10 geschafft hat, wurde ihr nicht mitgeteilt. Zwar hat sie kräftig zum Onlinevoting aufgerufen, doch viele der Kandidatinnen seien Influencer im Mode- und Lifestylebereich mit einer großen Reichweite.

Ihre Meinung über den Wettbewerb, dass dieser trotz der Verlagerung des Fokus auf Charakter, immer noch recht oberflächlich sei, revidiere sie mittlerweile –­ schließlich habe sie schon jetzt einige Schönheiten hinter sich gelassen.

Und sie hat auch das bewirkt, was sie wollte – andere ermutigen. Nachdem publik wurde, dass König es unter die Top 16 in Thüringen geschafft hat, erreichten sie zahlreiche Nachriten von jungen Frauen. "Von vielen normalen Mädchen, die mit sich hadern", erklärte die 24-Jährige. Mit ihrem Weiterkommen habe sie ihnen gezeigt, dass man es auch als "normales Mädchen" weit bringen könne, ohne dass man dem Schönheitsideal 90-60-90 entspricht.

In den kommenden Tagen wählt eine Jury nach den "speziell entwickelten Miss-Germany-Parametern" eine Siegerin je Bundesland aus. Im Fall, dass König den Titel um Miss Thüringen gewinnt, wartet ein dreiwöchiges Vorbereitungscamp im Europapark auf sie, das im Februar in die Krönung der Miss Germany 2020 gipfelt.

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