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Meßstetten Lieferausfälle nach Brand bei Lyra Pet

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Foto: Nölke

Meßstetten - Der Großbrand der ehemaligen Tennishalle in Meßstetten, in der seit Mai 2016 Büroräume und das Lager des Tierfuttervertriebs Lyra Pet untergebracht waren, hielt die Einsatzkräfte die gesamte Nacht auf Trab. Am Mittwoch beseitigte die Feuerwehr noch Glutnester. Die rund zehn Kilometer Schlauchleitung, die in der Nacht durch ganz Meßstetten verliefen, wurden zwischenzeitlich abgebaut. "Die Schulbusse konnten problemlos fahren", heißt es von Seiten der Feuerwehr. Im Einsatz seien nur noch zwei direkte Schlauchleitungen aus der nahen Umgebung.

Es war am Dienstagabend gegen 20 Uhr, als Passanten den Brand an der Lagerhalle in der Lautlinger Straße bemerkten. Als Ursache für das Feuer nannte Stadtbrandmeister Ralf Smolle am Tag nach dem Brand einen Defekt am Wechselrichter der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des circa 500 Quadratmeter großen Gebäudes.

Am Dienstagabend waren mehr als 140 Feuerwehrleute der umliegenden Feuerwehren sowie 25 Rettungskräfte und mehrere Streifenbesatzungen im Einsatz. Die Brandbekämpfung dauerte laut Smolle bis weit nach Mitternacht.

Die Feuerwehr konnte trotz starken Winds und Funkenflugs den Brand unter Kontrolle bringen und das Übergreifen auf benachbarte Grundstücke verhindern. Vorsichtshalber mussten vorübergehend zwei danebenstehende Wohnhäuser evakuiert werden.

Am Mittwochmorgen wurden einige Feuerwehren abgezogen, die Abteilungen Meßstetten und Tieringen kümmerten sich bis zum Abend um mögliche Glutnester. Noch in der Brandnacht wurde eine örtliche Baufirma damit beauftragt, einen Bagger zu stellen, der die Brandruine des völlig zerstörten Gebäudes auseinander genommen und so mögliche Glutnester freigelegt hat, damit das Löschwasser diese auch erreichen kann.

Gebäude stand binnen weniger Minuten im Vollbrand

Stadtbrandmeister Smolle berichtet, dass das Gebäude trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehrleute innerhalb weniger Minuten im Vollbrand stand. Grund dafür könnte eine immense Anzahl an Spraydosen sein, die im Gebäudeinneren gelagert waren und deutlich wahrnehmbar explodiert sind. Es handelte sich dabei um Mittel zur Schädlingsbekämpfung. Die Dosen sind durch den hohen Druck auf die Wiese um das brennende Firmengebäude geflogen; das Grün war am Tag nach dem Brand über und über damit übersäht. Relevante Schadstoffkonzentrationen in der Luft waren laut Polizei zu keinem Zeitpunkt zu erwarten.

Wie hoch genau der entstandene Sachschaden ist, steht noch nicht fest, aber er dürfte laut Schätzungen der Polizei in Millionenhöhe liegen.

Wie geht es weiter bei Lyra Pet?

Bereits in der Nacht hat die Firma Lyra Pet, die ihren Firmenhauptsitz in dem ehemaligen Sportcenter hatte, auf ihrer Facebookseite mitgeteilt, dass es zu Lieferproblemen und -ausfällen kommen könne.

In einem weiteren Facebook-Post bedankt sich das Unternehmen auch bei Rettungskräften und Helfern, "bei der Feuerwehr, die von allen Richtungen zu uns kamen. Bei der Polizei, bei dem Rettungsdienst, bei dem Roten Kreuz und auch bei unseren Nachbarn, welche die Geschäftsleitung gewarnt haben."

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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