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Meßstetten LEA: Regierungspräsidium beschwert sich

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Die Art und Weise, wie der betreiber European Homecare mehreren Mitarbeitern in der LEA in Meßstetten gekündigt hat, stößt beim Tübinger Regierungspräsidium auf Kritik. Foto: dpa

Meßstetten - Die Art und Weise, wie der Betreiber European Homecare (EHC) mehreren Mitarbeitern in der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Meßstetten (Lea) vergangene Woche gekündigt hat, stößt beim Tübinger Regierungspräsidium (RP) auf Kritik. Das RP hat sich bei European Homecare beschwert.

17 Mitarbeiter sind mit sofortiger Wirkung entlassen und freigestellt

17 Mitarbeitern in der Lea hatte EHC vergangene Woche ohne Vorwarnung gekündigt. Sie erhalten noch einen Monat ihren Lohn, sind aber mit sofortiger Wirkung freigestellt und mussten die Einrichtung sofort verlassen. Diese Vorgehensweise sei nicht akzeptabel und bringe die Vorzeigeeinrichtung in Verruf, betonte das Regierungspräsidium gegenüber der EHC-Geschäftsleitung. Weil mittlerweile EHC nach dem Stellvertreter auch noch die Leiterin freigestellt hat, verlangt das RP zudem eine rasche Nachbesetzung.

Die Erstaufnahmestelle ist derzeit mit 300 Asylbewerbern belegt. Das Personal zu reduzieren, ist deshalb unausweichlich. Das Regierungspräsidium Tübingen hat die European Homecare GmbH mit Dienstleistungen im Bereich Alltagsbetreuung in der Lea beauftragt. Die Anzahl des beschäftigten Personals ist aufgrund des Rückgangs der Flüchtlingszahlen rückläufig. Mitte des Jahres haben sich daher das Regierungspräsidium Tübingen und EHC in Nachtragsvertragshandlungen über einen entsprechend angepassten Personalschlüssel für die vereinbarten Dienstleistungen verständigt.

Die EHC-Geschäftsführung hat gegenüber dem Regierungspräsidium Tübingen auf Nachfrage erklärt, dass die Kündigungen betriebsbedingt und auf der Grundlage einer Sozialauswahl erfolgt seien.

Regierungspräsident Klaus Tappeser erklärt dazu: "Auch wenn vorhersehbar gewesen ist, dass bei einem Rückgang der Flüchtlingszahlen Arbeitsplätze im Bereich der Flüchtlingsunterbringung abgebaut werden, haben die gekündigten Beschäftigten von EHC, die sich in der Lea Meßstetten mit großem Einsatz für das Wohl der Flüchtlinge eingesetzt haben, eine solche Behandlung nicht verdient." Das Regierungspräsidium distanzierte sich bei seinem Vertragspartner von der Art und Weise, wie EHC die Kündigungen vollzogen hat.

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