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Meßstetten Kinder sind der Stadt wichtig

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Die "GAME"-Veranstaltungen in den Ferien kosten insgesamt 41 065 Euro, einen Teil decken Elternbeiträge. Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Zwar ist der Jugendraum, sind die Schulen und damit auch die Schulsozialarbeit zurzeit stillgelegt – im vergangenen Jahr allerdings war jede Menge los in der Jugendarbeit. Im Gemeinderat erfuhren die Stadträte, was das gekostet hat.

Meßstetten. 239 699 Euro lässt sich die Stadt Meßstetten die Schulsozialarbeit und die gemeinwesenorientierte offene Jugendarbeit sowie die Jugendräume kosten – das ist ihr Anteil an den Gesamtkosten, die sich im Jahr 2019 auf insgesamt 317 746 Euro belaufen. Im Gemeinderat hat Hauptamtsleiter Thomas Berg die Zahlen vorgestellt.

Demnach kostet die Schulsozialarbeit an der Burg-, Wilhelm-Busch- und der Grundschule Bueloch 103 293 Euro, an Realschule und Gymnasium 44 867 Euro und an den Grundschulen Hartheim/Heinstetten und Tieringen/Oberdigisheim 15 001 Euro. Zuschüsse gibt es vom Land über 22 962 und vom Kreis über 12 000 Euro, so dass sich der Kostenanteil der Stadt auf 128 199 Euro summiert – 2018 waren es noch 77 672 Euro gewesen.

Grund für die Steigerung ist unter anderem die Ausweitung der Schulsozialarbeit an der Burg- und der Wilhelm-Busch-Schule von 75 auf 120 Prozent Stellenanteil sowie die Einrichtung der Schulsozialarbeit an den beiden Stadtteil-Grundschulen.

Für die Jugendarbeit – die "GAME"-Veranstaltungen in den Ferien nicht eingerechnet – entstehen Kosten von 74 594 Euro. 13 500 Euro Zuschuss kommt vom Zollernalbkreis und ein Kostenersatz von 14 434 Euro von den Gemeinden Obernheim und Nusplingen, die ebenfalls von der Arbeit des Diasporahauses Bietenhausen profitieren. Der Kostenanteil der Stadt liegt mit 46 660 Euro hier prozentual geringer über dem Vorjahr, als er 40 499 Euro betrug. Die Kosten für die Jugendräume sind von 13 773 auf 12 035 Euro sogar gesunken, wobei die laufenden Betriebskosten noch nicht eingerechnet sind. Zudem trägt die Stadt die Miet- und Telefonkosten für den interkulturellen Familientreff (ikuFam) in Höhe von 6041 Euro. Die Ferienspiele schlugen 2019 mit 20 846 Euro zu Buche, von denen 6918 Euro über Elternbeiträge und Einnahmen aus dem Jubiläumsfest abgedeckt waren.

41 065 Euro haben das Oster-, Pfingst- und Sommer-GAME – insgesamt vier Wochen Ganztagsbetreuung für bis zu 50 Kinder – gekostet, von denen 8232 Euro über Elternbeiträge abgedeckt sind.

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