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Meßstetten Jeden Tag an der frischen Luft

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Adolf Ast feiert heute seinen 90. Geburtstag. Foto: Franke Foto: Schwarzwälder Bote

Meßstetten. Ein Meßstetter Urgestein feiert am heutigen Freitag einen hohen runden Geburtstag: Vor 90 Jahren, am 29. November 1929 kam Adolf Ast in Meßstetten als eines von fünf Geschwistern auf die Welt.

"Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat": Sein Denkspruch aus der Konfirmation in Mitten des Zweiten Weltkriegs ist ihm zum Leitvers für sein ganzes Leben geblieben. Und so ist er dankbar für sein erfülltes Leben bis ins hohe Alter.

Adolf Ast hat die Grundschule in Meßstetten besucht, später die Oberschule in Ebingen. Er sei ein guter Schüler gewesen, erzählt der Jubilar. Später machte er eine Lehrer zum Werkzeugmacher bei der Firma Siemens in Balingen. Arbeit fand er dann als Waagen-Konstrukteur in der Schweiz. Den dort entwickelten Prototyp einer Waage stellte er später der Firma Sauter vor, wodurch die Firma prosperierte. Als Konstruktionsleiter entwickelter er weitere Waagen unter den Markennamen "Toppan".

In seiner Schweizer Zeit pflegte auch eine andere Familie aus Meßstetten Beziehungen dort hin und so kam es, dass Adolf in der schönen Alpenrepublik jene junge Maria aus der Heimat kennenlernte, die er kurze Zeit später heiratete.

Untätig kann er auch im Alter nicht sein

Auch wenn Adolf Ast viele seiner früheren Aktivitäten gestrichen hat – untätig kann er auch 90-jährig nicht sein. So bereitet er im für den Gottesdienst im Seniorheim die CD auf, die in der Kirche aufgenommen wurde.

Besuche bei Bewohnern des Seniorenheims "Haus am Pfarrbaum" unternimmt er nicht mehr regelmäßig, aber sporadisch macht er sich immer noch auf den Weg zu der Einrichtung, für deren Entstehung er maßgeblich mit beigetragen hat.

Kürzer geworden sind seine Spaziergänge, doch nach draußen zieht es ihn mit seiner Frau fast täglich. Wurde daraus früher gerne mal eine kleine Wanderung, ist man heute eher nach einer Stunde wieder zu Hause. Ein relativ neues Hobby von Ast ist das "Ausgehen". Häufig im Ort, aber auch gerne als Miniausflug in die nähere Umgebung. Ast zeigt großes Interesse am Tagesgeschehen der Stadt, aktiven Einfluss darauf nimmt er aber nicht mehr.

Zur Entwicklung der Altenpflege hat er konkrete Vorstellungen. Er hofft, dass es wohl in Zukunft beispielsweise eher Wohngemeinschaften mit ambulanter Pflege geben könnte. Zu den festen Terminen in seinem Jahreskalender gehört das Treffen mit der "Jahrgangsfamilie", wie er das nennt. Nur noch zehn Leute sind das, aber das monatliche Miteinander ist fix und eine kleine Unternehmung auch immer mal wieder dabei. Soweit es geht, arbeitet Adolf Ast gerne in seinem Garten. Er hat allerdings dem Drängen seiner Frau nachgegeben und lässt sich jetzt bei den schwereren Arbeiten helfen.

Keine Hilfe haben er und seine Frau in Anspruch genommen, um einen großen Raum im eigenen Haus für die große Feier anlässlich seines 90. Geburtstags herzurichten.

Er und seine Frau erwarten die Familie, zu denen die Kinder Peter, Susanne und Markus nebst ihren Partnern gehören, die Enkel Matthias und Thomas, sowie die Urenkel Magdalena und Johanna.

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