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Meßstetten Ins Haus der Kirche zieht Leben ein

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Der Kaufvertrag ist unter Dach und Fach (von links): Jürgen Naumann, Wilhelm Hailfinger und André Guzzardo vom Diasporahaus Bietenhausen und Pfarrer Reinhold Schuttkowski. Foto: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Es ist besiegelt und unter Dach und Fach: Das Haus der Kirche im Wohngebiet Bueloch wechselt von einem kirchlichen Träger zum anderen. Anfang kommenden Jahres zieht dort eine Tagesgruppe des Diasporahaus Bietenhausen ein.

Meßstetten. Das Haus der Kirche, 1977 als Gemeindehaus für die Militärseelsorge gebaut, wird nach dem Rückzug der Bundeswehr aus Meßstetten 2011 nur noch selten gebraucht. Mit dem Verkauf an das Diasporahaus wird die Immobilie der evangelischen Landeskirche wieder mit Leben gefüllt.

Voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres soll die Tagesgruppe, die bisher in der Gartenstraße untergebracht ist, in die neuen Räume in der Ferdinand-Steinbeis-Straße einziehen; die offizielle Übergabe ist – vorausgesetzt die Zustimmung des Oberkirchenrates in Stuttgart erfolgt rechtzeitig – zum ersten November.

Die Führungsriege des Diasporahauses – André Guzzardo, Jürgen Naumann und Wilhelm Hailfinger – können sich keinen besseren Standort für eine Tagesgruppe des Diasporahauses vorstellen: mitten in einem Wohngebiet, aus dem einige der betreuten Kinder stammen und mit der Schule in Blickweite. Zudem befindet sich die Wohngruppe Meßstetten 2 im ehemaligen Waldhorn in unmittelbarer Nachbarschaft, was eine Zusammenarbeit einfach möglich macht. "Dass ein konfessioneller Träger in das Haus der Kirche einzieht, ist für mich ein weiteres Puzzleteil dieser Kooperation", findet Naumann. Auch Pfarrer Schuttkowski ist froh, nun mit dem Diasporahaus einen Käufer gefunden zu haben, der im Sinne der Kirche handelt und wieder Leben in das Haus bringt. In der Tagesgruppe werden bis zu zehn Kinder zwischen sieben und 17 Jahren aus Meßstetten, Obernheim und Nusplingen nach Schulschluss bis 17.30 Uhr betreut. Die Tagesgruppe leistet Hilfe und Unterstützung im Alltag: An fünf Tagen in der Woche – auch in den Schulferien – gibt es ein gemeinsames Mittagessen, die Pädagogen unterstützen bei den Hausaufgaben, machen Sozialtraining mit den Kindern und Freizeitaktivitäten – und das alles in enger Abstimmung mit den Eltern, mit denen regelmäßig Gespräche stattfinden. Ein Platz ist für eine soziale Gruppenarbeit reserviert.

In den vergangenen Jahren wurde das Gebäude nur noch wenige Wochenstunden beansprucht; die Unterhaltungskosten seien zu keiner Relation dazu gestanden, erklärte Pfarrer Schuttkowski. Das Diasporahaus ist offen, außerhalb der Betreuungszeiten – etwa am Wochenende und abends –­ die Räumlichkeiten auch anderen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Der Vespertreff des Altenhilfefördervereins, der bisher von Oktober bis Ostern einmal monatlich im Haus der Kirche stattfand, kann auch weiterhin die Räume nutzen. Allerdings müsste mit Rücksicht auf die Betreuungszeiten der Tagesgruppe die Veranstaltung zeitlich nach hinten verschoben werden. Gelegentlich fand in den Räumen eine Kinderkirche statt und das Puppentheater Valenti.Ko war darin beheimatet. Zudem hat ein Frauenkreis, bestehend aus Frauen von Bundeswehrangehörigen, regelmäßige Kaffeetreffs veranstaltet. "Wir sind bemüht, derzeit gemeinsam nach Lösungen zu suchen, diese anderweitig unterzubringen", erklärt Pfarrer Schuttkowski.

Bevor der Betrieb der Tagesgruppe starten kann, muss noch einiges getan werden. Das Gebäude soll neue Fenster bekommen und energetisch saniert werden. Zudem müssten die Räume für den Betrieb einer Tagesgruppe umgestaltet werden; der Garten soll zudem einige Spielgeräte erhalten.

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